Gesellen-Freisprechung bei der Zimmerer-Innung in Kassel

Beste Chancen für Zimmerer

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Von den Verpflichtungen der Lehrjahre freigesprochen: Obermeister Peter Hellmuth mit den jungen Gesellen.

Nicht beim Arbeiten, sondern in lockerer Runde am Grill trafen sich jetzt die Mitglieder der Zimmerer-Innung Kassel am Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes Bubiza. Hier stand nicht nur ein gemeinsames Essen auf dem Programm, sondern auch die Freisprechung der Zimmerer-Gesellen.

Der Ort war gut gewählt – symbolisiert er doch die guten Zukunftsperspektiven des Zimmerer-Nachwuchses.

„Die Perspektiven sind ausgezeichnet, denn der Werkstoff Holz spielt eine Hauptrolle bei der Lösung unserer Bau- und Umweltaufgaben“, erklärt Obermeister Peter Hellmuth bei der Begrüßung der neuen Gesellen. „Nach ihrem erfolgreichen Abschluss als Zimmerergeselle eröffnen sich ihnen beste Chancen. Der Bedarf an Fachkräften wächst weiter.“

Zimmerer unentbehrlich

In seiner Rede wies der Obermeister darauf hin, dass Zimmerer mit zu den ältesten Handwerksberufen zählen und der Zimmermann spätestens im Mittelalter unentbehrlich wurde. Denn vor allem Prestigebauten wie Rat- oder Zunfthäuser konnten von keinem Laien mehr ohne weiteres gebaut werden.

Auch heute noch biete das Zimmererhandwerk ein äußerst weit gespanntes Aufgabengebiet im Holzbau, Ausbau und Trockenbau. Gute und zukunftsweisende Perspektiven also für den Nachwuchs.

Der erhielt im Beisein der Familien die Gesellenbriefe ausgehändigt und wurde vom Obermeister von den Verpflichtungen der Lehrjahre freigesprochen.

Freigesprochen wurden:

  • Hendrik Grünewald, Hann. Münden (Ausbildungsbetrieb: Brauner; Reinhardshagen)
  • Yannik Kelber, Immenhausen (Ausbildungsbetrieb: Meyer; Holzhausen)
  • Paul Draude, Naumburg (Ausbildungsbetrieb Liebetrau, Naumburg)
  • Tobias Lauterbach, Baunatal (Ausbildungsbetrieb Hellmuth, Baunatal)
  • Jannik Müller, Oberelsungen (Ausbildungsbetrieb Arend, Altenstädt)
  • Roman Seidenhefter, Kassel (Ausbildungsbetrieb Kögel, Schauenburg)

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