Junge Gesellen starten ins Berufsleben

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Flottes Rahmenprogramm: Die Tanzformation „Pinwoc“ aus Bad Wildungen zeigte Formationstänze.

Die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg hat in einer Feierstunde 143 junge Handwerker freigesprochen

„Sie sind jetzt an einem Start-Zielpunkt angekommen, mit ihrer Ausbildung sind sie am Ziel und gehen jetzt an den Start ins Berufsleben.“ Mit diesen Worten begrüßte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze die 143 jungen Gesellen, die in diesem Sommer ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden haben, während der Feierstunde zur Freisprechung in der Battenberger Burgfesthalle.

Handwerk ist wichtig

Mütze betonte die besondere Bedeutung der Freisprechung für die jungen Menschen. Er lobte die Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft der ehemaligen Auszubildenden und bedankte sich bei deren Ausbildern. „Menschen mit ihrer Qualifikation brauchen wir hier im Landkreis, der Gesellenbrief wird ihnen Türen öffnen“, sagte er. Im Beisein von Landrat Dr. Reinhard Kubat und dem Hausherrn der Veranstaltung, Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel, wurden die Gesellenbriefe feierlich überreicht.

Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, zeigte einen Kurzfilm der verdeutlichte, wie das heutige Leben ohne Handwerker aussehen würde. Am Ende des Films liefen unfrisierte unbekleidete Menschen über ungeteerte Straßen und lebten im Freien ohne Wasser und Strom.

Möglichkeiten nutzen

Auch Kubat betonte noch einmal wie wichtig gut ausgebildete junge Menschen für den Landkreis Waldeck-Frankenberg sind. „Sie haben viel erreicht, aber ihnen stehen jetzt weitere Möglichkeiten offen“, ermunterte er die jungen Menschen dazu, sich weiter zu qualifizieren – beispielsweise zum Meister oder einen Handwerksbetrieb zu übernehmen.

„Nutzen sie den Schwung des Augenblicks und bilden sie sich weiter fort, wir brauchen sie hier im Landkreis“, sagte er. Ermutigend stellte er fest, dass die Rahmenbedingungen eine Arbeitsstelle zu bekommen derzeit „so gut wie lange nicht mehr“ sind.

Auch Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel lobte die frisch gebackenen Handwerksgesellinnen und -gesellen. Er betonte die Wichtigkeit einer guten Ausbildung in der Region und nannte das Handwerk einen stabilisierenden Faktor der Wirtschaftsstruktur vor Ort. „Viele unsere Aufträge aus dem Konjunkturprogramm im letzten Jahr haben Handwerksbetriebe der Region hervorragend ausgeführt“, stellte er fest.

Im Begleitprogramm trat die Formationsgruppe „Pinwoc“ aus Bad Wildungen auf, die den 500 Gästen mit schnellen Formationstänzen ordentlich einheizte. (Frank Augustin)

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