Gesellenfreisprechung bei der Zahntechniker Innung Kassel

„Ihr Beruf mit sicherer Zukunftsperspektive“

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Es ist geschafft: Obermeister Horst Fehr (hinten, 2. von links) und der stellvertretende Obermeister Karl-Heinz Sättler (hinten, 3. von rechts) mit den neuen Zahntechniker-Gesellinnen und Gesellen.

Kassel. Der Rahmen war dem Anlass entsprechend: Im festlich dekorierten Saal der Orangerie in der Kasseler Karlsaue feierte die Zahntechniker-Innung Kassel jetzt die Freisprechung von 29 Auszubildenden.

Die Teilnehmer – Vertreter aus den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule, eine Reihe von Gästen sowie natürlich die neuen Gesellinnen und Gesellen und deren Familienangehörige – erwartete ein umfangreiches Abendprogramm, unterhaltsam moderiert vom stellvertretenden Obermeister Karl-Heinz Sättler.

Er wies darauf hin, dass die bestandene Ausbildung „erst der Anfang“ war und appellierte an den beruflichen Nachwuchs, die Weiterbildungsangebote der Innung oder anderer Institutionen anzunehmen und sich vor allem regelmäßig fortzubilden. „Gerade in unserem Handwerk ist die Präzision der Arbeit unabdingbar. Ihre Meister aber natürlich auch die Kunden erwarten das.“ Horst Fehr, Obermeister der Zahntechniker-Innung Kassel, ergänzte: „Trotz CAD gibt es keine arbeitslosen Zahntechniker.“ Die Zahntechnik würde auch in Zukunft nicht nur aus CAD/CAM bestehen, „auch das funktioniert ohne gute Zahntechniker nicht.“

Wie gut es um die berufliche Zukunft der jungen Gesellinnen und Gesellen steht, unterstrich auch Studiendirektor Werner Semper von der Max-Eyth-Schule in seinem Grußwort: „Trotz Rückgang von Karies und Parodontose wird Ihr Beruf nicht austerben. Die Patienten werden immer älter, die Vorsorge immer aufwändiger. Da sind gute Zahntechniker gefragt.“ Weitere Grußworte kamen von Oberstudienrat Bertram Böhser und Studiendirektor André Kitzinger sowie dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kassel, Erich Horbrügger.

Nach einem Buffet und Gesprächen in lockerer Runde kam es dann zum Höhepunkt des Abends, der Überreichung der Zeugnisse und Gesellenbriefe. Besonders gute Ergebnisse erzielten in diesem Jahr der Prüfungsbeste Philipp-Moritz Odenwald (Fulda, Ausbildungsbetrieb: Klaus Lange Zahnmanufaktur, Fulda) sowie die nachfolgenden Linda Ewers (Warburg, Betrieb: Ewers und Wiemers, Warburg) und Moritz Gädicke (Lahntal, Betrieb: Marburger Dental-Labor, Marburg). Für ihre besonderen Leistungen erhielten sie Sachpreise, gesponsert von der Zahntechniker-Innung und den Firmen Pluradent, Degudent und Schwedengold.

Geldpreise, zur Verfügung gestellt von der Rappe-Stiftung, gab es für Moritz Gädicke (Lahntal, Betrieb: Marburger Dental-Labor, Marburg), Melina Bambey (Willingshausen, Betrieb: Schwälmer Zahntechnik GmbH, Willingshausen) und Melissa Guntrum (Stadtallendorf, Betrieb: Zahntechnik Hoffmann GmbH, Marburg) sowie für Marin Aßmann (Bad Hersfeld, Betrieb: Zahnatelier für Feinschliff, Bad Hersfeld) fürs beste Berichtsheft. (nh)

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