Gesellenfreisprechungsfeier der Elektro-Innungen und SHK-Innungen

Wer ist zuerst auf der Baustelle?

+
Die neuen Gesellen der Elektro-Innungen, unter anderem mit dem Obermeister aus Hofgeismar-Wolfhagen Ralf Döhne (hinten, 7. von rechts), dem stellvertretenden Kasseler Obermeister Uwe Brückmann (rechts), sowie den Prüfungsvorsitzenden Sascha Matheis (hinten 2. von links) und Dr. Torsten Bauer (hinten, 4. von rechts) und dem Prüfungsausschussmitglied Gerold Montag (rechts)

Die Übergabe der Gesellenbriefe an den Nachwuchs der Elektro-Innungen Hofgeismar-Wolfhagen und Kassel sowie der Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik (SHK) - Innungen aus Hofgeismar-Wolfhagen und Kassel fand in diesem Jahr in einem besonderen Rahmen im Bürgersaal des Kasseler Rathauses statt.

Der stellvertretende Obermeister der Elektro Innung Kassel, Uwe Brückmann, begrüßte die jungen Gesellen sowie die zahlreich erschienen Gäste, darunter die Ausbilder der ausbildenden Betriebe, die Lehrer der Berufsschule sowie auch viele Angehörige und Kollegen der neuen Gesellen.

Grußworte sprachen die Kasseler Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich, Kreishandwerksmeister Benrd P. Doose sowie Studiendirektor Lothar Opfermann von der Oskar-von-Miller-Schule Kassel.

Für die beteiligten Innungen traten die Obermeister Uwe Loth (SHK Kassel) und Thorsten Jakob (SHK Hofgeismar-Wolfhagen) sowie Ralf Döhne (Elektro Hofgeismar-Wolfhagen) ans Rednerpult. Sie bedankten sich noch einmal ausdrücklich bei den Ausbildern und Ausbildungsbetrieben: „Ausbildung sichert die Zukunft, das gilt für junge Menschen wie für Handwerksbetriebe. Mit Ihrem Einsatz sichern Sie die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit ihres Betriebes!“ Kein Mitarbeiter könne den betrieblichen Anforderungen so weitgehend entsprechen, wie der selbst ausgebildete fachlich versierte Mitarbeiter. Die Obermeister wünschten sich, dass dies noch mehr Betriebe – „Anwesende natürlich ausgenommen“ – erkennen und durch verstärkte Ausbildungsbemühungen den künftigen Fachkräftebedarf sicherstellen.

Die Festrede hielt Detlef Hesse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Kassel. In seinem kurzweiligen Vortrag gab er einen Abriss über die Ausbildung im Handwerk und den Hintergrund der „Freisprechung“. Er vergaß auch nicht, auf die bei den Obermeistern vorab scherzhaft diskutierte Frage einzugehen, wer eigentlich zuerst auf einer neuen Baustelle anrückt – die Elektriker oder die Sanitärfachleute.

Detlef Hesse gratulierte dem Nachwuchs zur bestandenen Prüfung und forderte dazu auf, die viefältigen Karrieremöglichieiten im Handwerk zu nutzen. „Das Handwerk ist nicht statisch, sondern einem ständigen Wandel unterworfen. Angesichts des rasch voranschreitenden wirtschaftlichen und technischen Wandels und der großen Bedeutung der Qualifikation der Arbeitskräfte spielen Fort- und Weiterbildung im Handwerk eine wichtige Rolle“.

Im Anschluss an die Wortbeiträge überreichten der Stellvertretende Obermeister Uwe Brückmann sowie die Obermeister Ralf Döhne, Thorsten Jakob und Uwe Loth sowie die jeweiligen Prüfungsvorsitzenden Thorsten Bauer, Sascha Matheis, Udo Jungermann und Holger Gerke die Gesellenbriefe. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte das „Trio Süd“. (nh)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.