Sie kitzeln ihre Kreativität heraus: 24 neue Studenten in Kasseler Werkakademie für Gestaltung 

+
Kennen lernen und mehr: Die neuen Studenten der Kasseler Werkakademie für Gestaltung haben ihr Semester mit einem Kreativworkshop begonnen.

Das neue Semester an der Kasseler Werkakademie für Gestaltung hat begonnen. Für die gewerkübergreifende Ausbildung haben sich 24 Studenten aus den unterschiedlichsten gestalterischen Berufen entschieden, darunter Tischler, Maler und Lackierer, Maßschneider, ein Buchbinder und sogar eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik.

Die Studierenden beschäftigen sich in ihrer zweijährigen Ausbildung mit dem praxisbezogenen Gestalten handwerklicher Produkte. Grundlage eines jeden Gestaltungsprozesses ist die persönliche Kreativität, auf die alle weiteren Entwurfsschritte aufbauen. Daher startete das Studium mit einem zweiwöchigen Kreativtraining, das der Designer Masin Idriss aus Kassel moderierte. Dieses einleitende Training soll die kreativen Potentiale jedes Einzelnen individuell aktivieren und fördern.

So ging es beispielsweise darum, sich von der Farbe "Rot" inspirieren zu lassen und erste Konzeptgedanken für ein späteres Produkt zu entwickeln. Die Ansätze waren so variantenreich wie originell - vom Gewürzregal mit roter Markierung, über ein völlig neues Memory bis hin zur Lichtinstallation als zentrales Element einer Raumgestaltung. "Im Kreativtraining erkennen die Studierenden, dass Kreativität in allen gestaltenden Bereichen des Handwerks zum mittlerweile entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden ist", so Idriss. "Darüber hinaus realisieren sie, wie aus der eigenen Kreativität Alleinstellungsmerkmale generiert werden können."

"Wer sich an einer Design lehrenden Institution wie der Kasseler Werkakademie kreativ und entwurfsorientiert ausbilden lässt, kann beim Wiedereintritt in sein Berufsleben die besseren Ideen und damit funktionsgerechteren Lösungen entwickeln, was wiederum vom Kunden mit der Beauftragung quittiert wird,” sagt Barbara Eiffert, Leiterin der Werkakademie. In den nächsten zwei Jahren beschäftigen sich die Studenten daher intensiv mit den Fächern Entwurfsmethodik, den zeichnerischen Darstellungstechniken, der Kulturgeschichte und natürlich dem wichtigsten aller Studienschwerpunkte, der Produktgestaltung.

Die Qualifikation zum Fachkaufmann für Handwerkswirtschaft und die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung sind im Studium enthalten. In bestimmten Gewerken besteht die Möglichkeit parallel zum Studium den Meistertitel zu erwerben.

Nähere Informationen: Werkakademie für Gestaltung, Falderbaumstr. 18, 34121 Kassel, Tel. 0561 – 9596333, mail: maryam.ghaussy@hwk-kassel.de, www.werkakademie.de

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.