Göbel bleibt an der Spitze

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Handwerker-Vorstand: Der wiedergewählte Vorstand der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg mit Referent Dr. Markus Glasl (von links): Geschäftsführer Gerhard Brühl, stellvertretender Kreishandwerksmeister Jürgen Weste, Dr. Markus Glasl, Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel, stellvertretender Kreishandwerksmeister Herbert Dinger und stellvertretender Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze.

Karl-Heinz Göbel aus Elleringhausen ist als Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg wiedergewählt wurden. Göbel ist gelernter Malermeister und steht der Handwerks-Organisation seit dem Jahr 1999 vor.

Er wurde während der jährlichen Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft wiedergewählt.

Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden seine Stellvertreter Herbert Dinger aus Diemelstadt-Rhoden, Ulrich Mütze aus Frankenberg-Geismar und Jürgen Weste aus Bad Wildungen. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Karl-Werner Demmer, Jörg Engelhard, Reinhold von Eynern, Frank Maurer und Georg Stremme wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Karl-Martin Füllgraf.

In seinem Jahresbericht betonte Göbel die starke wirtschaftliche Stellung des Handwerks in Waldeck-Frankenberg: „12 500 Mitarbeiter, davon 1100 Auszubildende, erwirtschaften in 2000 Betrieben einen jährlichen Umsatz von einer Milliarde Euro. Das ist das Handwerk in Waldeck-Frankenberg und darauf dürfen wir zu Recht stolz sein.“

Das Handwerk werde in Waldeck-Frankenberg wertgeschätzt und seine Interessen wirksam vertreten, erklärte Göbel. Daher könne er auch eine positive Jahresbilanz ziehen. Dies sei jedoch kein Grund nachzulassen: „Das mittelständische Handwerk muss seine Interessen noch viel stärker artikulieren. Auch und gerade gegenüber der Kommunalpolitik. Denn das Handwerk bildet mit seiner wirtschaftlichen Stärke selbstverständlich die Grundlage der sozialen Marktwirtschaft in Waldeck-Frankenberg.“

Sorgen bereitet Göbel der drohende Fachkräftemangel: „Innovative Konzepte, insbesondere zur Nachwuchswerbung, sind gefragt, die über die finanzielle Förderung von Ausbildungsplätzen hinausgehen.“

Die Kreishandwerkerschaft sei daher federführend an Projekten beteiligt, die sich dieser Problematik annehmen, erklärte Göbel: „Projekte wie TOPAS–Top-Ausbildungsstelle oder Perspektive Berufsabschluss seien geeignet, das Problem offensiv anzugehen.“ TOPAS dient zur Steigerung der Attraktivität handwerklicher Ausbildungsplätze durch zusätzliche Seminar-Angebote und Perspektive Berufsabschluss befasst sich mit dem weitem Feld der Nachqualifizierung.

„Gerade der Wert älterer Arbeitnehmer wird oft sträflich unterschätzt. Hier setzen wir an“, sagte Karl-Heinz Göbel. (nh/emr)

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