Gute Auftragslage für das Handwerk

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Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg

Verhalten optimistisch ist die Stimmung bei den Arbeitgebern aus Industrie und Handwerk im Landkreis. Innungsmitglieder der Kreishandwerkerschaft gehen in diesem Jahr nach Auskunft von Geschäftsführer Gerhard Brühl von einer relativ gesicherten Geschäftslage aus.

„Sorge bereitet aber die Investitionsfähigkeit der Gemeinden“, sagt Brühl. Wegen der Konjunkturprogramme hätten im vergangenen Jahr viele Handwerksbetriebe an Fahrt aufgenommen. Um den Standard zu halten, hoffe die gewerbliche Wirtschaft nun auf Investitionen der Industrie. „Diese Hoffnungen beruhen hauptsächlich auf Bauaktivitäten.“ Gerhard Brühl spricht von einem seit Jahren anhaltenden totalen Stillstand der Neubaubranche. Für die betroffenen und darauf spezialisierten Handwerksunternehmen gestalte sich die Lage alles andere als rosig.

„Die aktuelle Stimmung ist im industrielastigen Landkreis Waldeck-Frankenberg sehr gut. Es kann aber sein, dass dunkle Wolken am Himmel aufziehen werden. Das ist Ergebnis unserer jüngsten Konjunkturumfrage“, sagt Thomas Rudolff von der IHK Kassel. Das Wachstum könnte in diesem Jahr auf zwei Prozent steigen. Deshalb rechne die Handelskammer mit Neueinstellungen von Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Für diese Firmen werde es aber zunehmend schwerer, qualifiziertes Personal zu finden. „Das ist ein wirklich großes Problem. Durch die Reihe beklagen Industriebetriebe einen Facharbeitermangel“, sagt Thomas Rudolff. (Uli Klein)

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