Mehr als zwei Jobs, die sich lohnen

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Ganz schön viel Farbe in der Malerwerkstatt: Obermeister Stefan Sauer und sein angehender Auszubildender Sascha Scheer.

Sascha Scheer absolviert gerade ein Maler-Praktikum. Und das so interessiert und mit so toller Auffassungsgabe, dass ihm Maler- und Lackierermeister Stefan Sauer, Obermeister der Innung für Farbe und Raumgestaltung, angeboten hat, eine Ausbildung in seinem Betrieb in Nentershausen zu absolvieren.

Der liegt für Sascha (17) quasi vor der Haustür, und deshalb ist der junge Mann schon jetzt Feuer und Flamme.

„Wer ordentlich arbeiten kann, pünktlich und zuverlässig ist, sollte sich bei einem Innungsbetrieb bewerben“, betont Sauer (34), der alle in seinem vor zehn Jahren gegründeten Betrieb ausgebildeten jungen Leute übernommen hat. „Entscheidend ist, dass sie mit vollem Herzen dabei sind und einhundertprozentig hinter dem Beruf stehen“, ist er sich sicher.

Maler und Lackierer einschließlich Fahrzeuglackierer schaffen eine farbige Welt und schützen Umwelt und Klima, zum Beispiel durch Wärmedämmung. Sie entwickeln selbst farbige Räume, setzen Fassaden instand und gestalten das Stadt- und Ortsbild. Sie arbeiten auf Baustellen, bei Kunden und bereiten Arbeiten im Betrieb vor. Farbgestaltung und Entwürfe am PC gehören heute genauso zu den Anforderungen an einen einen fertig ausgebildeten Gesellen wie dekorative Schmucktechnik oder das fachgerechte Restaurieren alter Gebäude.

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Raumausstatter gestalten Räume und Polstermöbel nach Kundenanforderung. Sie bekleiden Wände und Decken, gestalten, fertigen und montieren Raumdekorationen sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutz. Sie gestalten und verlegen textile und elastische Bodenbeläge, polstern und beziehen Polstermöbel. Sie führen ihre Arbeit sowohl in Werkstätten als auch beim Kunden aus. Kennzeichnend für ihren Beruf ist das umfangreiche Betätigungsfeld, das viele Möglichkeiten eröffnet, selbstständig und kreativ zu arbeiten und eigene Ideen zu verwirklichen.

Beide Ausbildungen erstrecken sich in der Regel über einen Zeitraum von drei Jahren. Das Wissen wird in Betrieb und Berufsschule vermittelt, begleitet von überbetrieblichen Lehrgängen der Handwerkskammer. Nach einer Zwischenprüfung schließt die Ausbildung mit der Gesellenprüfung ab. Natürlich stimmt von Anfang an auch die Bezahlung, und keine Frage ist darüber hinaus, dass gute Weiterbildungsmöglichkeiten und ebensolche Aufstiegschancen bestehen. (zwa)

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