Ein guter Start ins Berufsleben

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Junggesellen: Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (links) zusammen mit den Auszubildenden, die erfolgreich ihre Abschlussprüfung ablegten. Unter ihnen sind nun gelernte Fleischer, Kfz-Mechatroniker, Maurer und Friseurinnen.

Ein bisschen nervös waren sie schon vor der großen Verleihung. Die frisch gebackene Maurergesellen Daniel Hofmann, Kevin Kirchner und Fabian Sänger saßen in der ersten Reihe bei der Freisprechung der Handwerksgesellen am Donnerstag in der Korbacher Stadthalle.

„Ich fühle mich jetzt nach den Prüfungen definitiv besser“, sagte der 20-jährige Kevin Kirchner. Im Dezember hatten sie ihren Abschluss abgelegt. „Vorher hatten wir ein halbes Jahr fast nur Schule“, weiß der 21-jährige Daniel Hofmann zu berichten. „Aber endlich sind wir nicht mehr die Stifte“, sagten die drei und lachten.

Tänzerinnen begeisterten

400 Gäste waren zur Freisprechung in die Stadthalle gekommen. 102 Gesellen nahmen ihre Zeugnisse entgegen. Nach ihren Berufen sortiert kamen die Absolventen auf die Bühne.

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Neben den jungen Gesellen war die Tanzgruppe „Bust a Move“ ein Höhepunkt des Abends. Die jungen Frauen bewegt sich gekonnt zu Hip-Hop-Musik. Unter ihnen tanzte auch die Landessiegerin der Kosmetiker, Anna Götz aus Korbach. Sie wurde nach der Zeugnisverleihung zusammen mit den Kammersiegern der Maler und Lackierer, Dennis Radke, und der Metallbauer, Marcel Janka, besonders geehrt. Sie setzten sich in praktischen Leistungswettbewerben gegen ihre Konkurrenten durch.

In seiner Festansprache wies Herbert Dinger, stellvertretender Kreishandwerksmeister, auf die Bedeutung der Auszubildenden für das Handwerk in Waldeck-Frankenberg hin. „Auf zehn Beschäftigte kommen bei uns im Durchschnitt ein Lehrling“, sagte Dinger stolz.

In seiner Rede hatte Landrat Dr. Reinhard Kubat eine besondere Bitte an die Junggesellen: „Bleiben Sie dem Landkreis treu.“

Die drei Maurergesellen Daniel Hofmann, Kevin Kirchner und Fabian Sänger haben das Glück, von ihren Betrieben übernommen worden zu sein. „Endlich mehr Geld verdienen“, sagte Kevin Kirchner.

Mit dem Gesellenbrief stehen den Auszubildenden viele Wege offen. Sie können anfangen zu arbeiten, studieren und auch eine Meisterschule besuchen. „Die Meisterkurse beginnen im Herbst“, fügte Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, an. Bis dahin aber, gab er den Gesellen mit auf den Weg, würde es ihnen nicht schaden, sich ein bisschen auf ihrem Erfolg auszuruhen.

Von Claudia Schittelkopp

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