Handwerk fordert mehr Klimaschutz

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Laut dem Handwerk sollten die Gemeinden energetische Gebäudesanierung und erneuerbare Energien stärker fördern.

Klimaschutz und nachhaltige Energiepolitik sollten von den Städten, Gemeinden und Kreisen stärker gefördert werden. „Wir reden hier über einen sehr großen Wachstumsmarkt“, erklärt der Vorsitzende der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel.

Daher wünsche sich das Handwerk eine klare Förderstrategie im Bereich der energetischen Gebäudesanierung sowie der erneuerbaren Energien.

Hohes Einsparpotenzial gegeben

Insbesondere bei den Gebäuden der öffentlichen Hand gebe es oftmals einen entsprechenden Bedarf, der nur genutzt werden müsse. Dabei dürfe man sich jedoch nicht allein auf die Gebäudehülle konzentrieren. Insbesondere in der Nutzung intelligenter Stromzähler und Stromnetze liege ein hohes Einsparpotential für die Kommunen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch eine Umrüstung öffentlicher Beleuchtungsnetze auf LED-Lampen könne mittel- bis langfristig in Erwägung gezogen werden und zu hohen finanziellen Vorteilen für die öffentlichen Kassen führen.

Apell: Erste Schritte für Gebäudesanierung

Deswegen sei es aus Sicht der Kreishandwerkerschaft folgendes absolut unerlässlich: dass die Städte und Gemeinden nun beispielsweise erste Schritte zur Sanierung und Modernisierung des eigenen Gebäudebestandes unternehmen.

Es sei wichtig, die zarten konjunkturellen Blüten nicht kaputt zu sparen. Investitionen sollen nach Ansicht der Kreishandwerkerschaft Vorrang haben. (nh/emr)

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