Handwerk gegen Rundfunk-Reform

Mit Kostensteigerungen von durchschnittlich etwa dreißig Prozent und in branchenabhängigen Extremfällen sogar bis zu über 500 Prozent pro Betrieb rechnet die Kreishandwerkerschaft bei der angestrebten Reform der Rundfunkfinanzierung.

Diese Mehrbelastung ist nach Ansicht von Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel nicht zumutbar. Die Reform sehe vor, die gerätebezogene Gebührenerfassung voraussichtlich ab 2013 in eine Haushalts- und Betriebsstättenabgabe zu wandeln. Das sei grundsätzlich zu begrüßen. Auf Kritik stößt jedoch der Plan, zusätzlich für jedes gewerblich genutzte Fahrzeug einen Beitrag in Höhe eines Drittels des Standardsatzes zu erheben. Dies solle unabhängig davon geschehen, ob ein Radio im Fahrzeug vorhanden ist oder nicht. (nh/emr)

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