Handwerk als Herzstück gefeiert

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Erich Horbrügger, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerdfried Goßmann, Gregor Vick, Geschäftsführer des Jobcenters, Georg Hagemeier (Walter-Hecker-Schule) Malermeister Marc Döring, Matthias Enkemeier (Walter-Hecker-Schule), und Obermeister Holger Richter (von links).

Bewährtes bewahren, doch stets auf der Höhe der Zeit sein - so lautet das Motto der Maler- und Lackierer-Innung Hofgeismar-Wolfhagen, die jetzt zu ihrem Neujahrsempfang geladen hatte.

Der Veranstaltungsort wechselt traditionell zwischen den Altkreisen Wolfhagen und Hofgeismar, in diesem Januar trafen sich die Handwerker, ihre Angehörigen und Gäste, darunter auch Vertreter der Agentur für Arbeit und der Walter-Hecker-Schule, im Ratskeller in Immenhausen zu Gesprächen und zum Informationsaustausch.

Obermeister Holger Richter freute sich über den regen Zuspruch, zeige das doch, dass „wir eine aktive und rege Innung sind“. In seiner Festansprache zog der Obermeister eine positive Bilanz des zurückliegenden Jahres: „Viele Handwerksbetriebe waren gut vorbereitet und sind mit Schwung in das Jahr 2011 gestartet. Das Handwerk bleibt auf Wachstumskurs. Von einer positiven gesamtwirtschaftlichen Stimmung umgeben ist die Auslastung der Betriebe gestiegen.“

Für die Handwerker seien weiterhin die Renovierung und Sanierung von Bestandsgebäuden sehr wichtig. „Der Kunde braucht individuelle Lösungen, damit seine Wünsche in Erfüllung gehen“, so Holger Richter.

Er rief seine Kollegen dazu auf, weiter auszubilden, um dem Facharbeitermangel entgegen zu wirken. „Gute Maler wachsen nicht auf den Bäumen. Gute Maler und Lackierer sollte man selbst ausbilden und dann in die Firma integrieren.“ Gleichzeitig warnte der Obermeister davor, den Faktor Leiharbeit, der auch vor dem Handwerk nicht Halt mache, auszudehnen: „Ich denke, der prozentuale Anteil darf nicht zu groß werden, sonst läuft das Ganze aus dem Ruder.“ (red)

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