Mit dem Handwerk die Karriereleiter rauf

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Karriere im Handwerk: Die Chancen sind gut.

Von der Ausbildung über den Meister bis hin zum Studium bietet das Handwerk jungen Menschen vielfältige Karrierechancen. Dennoch bleiben jedes Jahr zahlreiche Lehrstellen im Handwerk unbesetzt.

Beim Bundesaktionstag Ausbildung am 27. Juni wollten Handwerksorganisationen deshalb Jugendliche für einen Berufseinstieg im Handwerk begeistern und auf die hervorragenden beruflichen Zukunftsperspektiven aufmerksam machen.

Viele Wege führen nach Rom und noch mehr Karrierepfade im Handwerk nach oben. Der Wirtschaftsbereich zeichnet sich nicht nur durch eine große berufliche Vielfalt aus, sondern vor allem auch durch handfeste Karrieremöglichkeiten. Egal ob Haupt-, Realschüler oder Abiturient, im Handwerk bekommt jeder Jugendliche die Möglichkeit, in einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld tätig zu sein, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die Lehre als Sprungbrett nutzen.

Grundlage für eine Karriere im Handwerk ist eine Ausbildung in einem der über 130 Berufe im Handwerk. Vom Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik über den Systemelektroniker bis hin zum Zahntechniker – das Handwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich zu verwirklichen. Im dualen System absolvieren Lehrlinge ihre Ausbildung teils im Unternehmen, teils in der Berufsschule. So werden sie frühzeitig in den Arbeitsalltag eingebunden, gleichzeitig kommt aber auch die nötige Theorie nicht zu kurz. Zwei bis dreieinhalb Jahre später folgt dann der Abschluss mit dem Gesellenbrief – das Sprungbrett für die weiteren Karrierestufen.

Zum Meister seines Gewerks werden

Wer nicht nur fachlich durchstarten, sondern auch Führungspositionen übernehmen möchte und sich vorstellen kann, ein eigenes Unternehmen zu gründen, macht am besten seinen Meister. Die Weiterbildung kann in Vollzeit, aber auch berufsbegleitend erfolgen und wird vom Staat durch das so genannte „Meister-Bafög“ unterstützt. Jeder, der einen Meisterbrief hat, darf auch selbst ausbilden und somit die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen an nachfolgende Handwerker-Generationen weitergeben.

Mit dem Handwerk an die Uni

Spannende Perspektiven ergeben sich auch durch die Kombination von Lehre und Studium. So können Abiturienten in zahlreichen dualen Studiengängen praktische handwerkliche Ausbildung und theoretisches Hochschulstudium gleichzeitig absolvieren. Vor allem, wer sich für die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften begeistert, hat gute Chancen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Aber auch Meister sowie Gesellen mit ein paar Jahren Berufserfahrung in der Tasche steht der Weg an Hochschulen offen.

Handwerksorganisationen leisten Orientierungshilfe

Aber auch über den Bundesaktionstag Ausbildung hinaus erhalten Schüler und Berufseinsteiger auf der Suche nach der richtigen Ausbildung oder dem passenden Karriereplan vielfältige Hilfestellung von den Handwerksorganisationen. So halten die Lehrstellen- und Praktikumsbörsen der Handwerkskammern offene Angebote bereit. Regionale und bundesweite Angebote informieren über die Ausbildung und Karriere im Handwerk. Die Ausbildungsbroschüre „Nimm deine Zukunft in die Hände“ etwa stellt alle handwerklichen Berufe vor. Und auf der Internetplattform www.handwerk.de gibt es Berufsinformationen, die unterhaltsame Berufsfilmreihe „Simon – die linke Hand des Handwerks“ mit Moderator und Comedian Simon Gosejohann sowie viele überraschende Infos und Facts rund um das Handwerk. (www.handwerk.de)

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