Handwerk wirbt um Lehrlinge

Handwerk und Handel werben angesichts rückläufiger Schulabgängerzahlen händeringend um Lehrlinge. 108 500 Stellen sind noch unbesetzt.

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres melden die Arbeitsagenturen noch 108 500 freie Stellen - aber auch noch 152 600 unversorgte Bewerber. Handwerk, aber auch Industrie, Handel, Banken und Versicherungen melden im Westen ein leichtes Plus bei den Neuverträgen - im Osten dagegen ein Minus.

Botschaft der Kammern an die Jugendlichen

In fast allen Branchen und Berufen gibt es noch freie Angebote. Das Handwerk hat nach eigenen Angaben bis Ende Juli 82 427 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen - 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) meldete 227 760 Neuverträge. Das bedeutet im Westen ein Plus von 0,6 Prozent, im Osten ein Minus von 3,7 Prozent. Rund 85 Prozent aller Lehrverträge werden im Handwerk und im DIHK-Bereich abgeschlossen. Im Frühjahr war wegen der Wirtschaftskrise ein Rückgang bei den Neuverträgen um rund 20 000 vorausgesagt worden.

Das neue Ausbildungsjahr beginnt je nach Bundesland und Berufsbereich zwischen dem 1. August und dem 1. September. Nach dem Juli-Bericht der Bundesagentur gibt es vor allem im Baugewerbe, aber auch bei der Textilherstellung deutlich mehr freie Lehrstellen als Bewerber. Gute Chancen gibt es auch im Gastgewerbe und bei den Reinigungsberufen. (dpa)

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