Handwerk sorgt für weihnachtliche Stimmung in Deutschland

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Vorweihnachtszeit: Blick über den festlich beleuchteten Nürnberger Christkindlesmarkt mit Verkaufsständen und -buden.

Am 26. November wird das Nürnberger Christkind seinen feierlichen Prolog sprechen und den traditionsreichen Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnen. Zahlreiche Handwerker sind bereits seit Wochen damit beschäftigt den Nürnberger Hauptmarkt in eine festliche Weihnachtswelt zu verwandeln.

Und auch das Markttreiben selbst ist ohne die handwerklichen Köstlichkeiten und Mitbringsel nicht wegzudenken.

„Das Christkind lädt zu seinem Markte ein. Und wer da kommt, der soll willkommen sein“, so hört es sich an, wenn einer der bekanntesten und ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland feierlich seine Pforten öffnet. Seit 1628 findet in der Nürnberger Altstadt der heute weltberühmte Christkindlesmarkt statt. Vom 26. November bis zum 24. Dezember werden auch dieses Jahr wieder über zwei Millionen Besucher aus dem In- und Ausland in die Nürnberger Innenstadt strömen.

Bereits Anfang November begannen die Handwerker mit dem Aufbau des Christkindlesmarktes. Vier Tage schließlich dauert es, bis das eingespielte Team aus 20 Mitarbeitern die Häuschen und Stände in eine festliche Weihnachtsstadt verwandelt hat. Zur Eröffnung wird den Besuchern schließlich in 180 Buden ein buntes Sortiment weihnachtlicher Handwerkskunst und Köstlichkeiten geboten. Das Angebot wird hier bewusst traditionell gehalten. Nur ausgewählte Betriebe bekommen die Möglichkeit, ihre Waren auf dem Markt zu präsentieren. „Die meisten der über 200 Händler auf dem Christkindlesmarkt sind aus dem Kunsthandwerk“, sagt Markus Hübner vom Marktamt Nürnberg.

Gläserner Christbaumschmuck, Nussknacker, Weihnachtspyramide und Räuchermännchen dürfen in keiner Weihnachtsstube fehlen. Die handwerklich aufwendig erstellte Weihnachtsdekoration erfreut sich unverändert größter Beliebtheit und so herrscht bei den Glasbläsern und in den Holzwerkstätten zur Weihnachtszeit Hochbetrieb. Allein mit erzgebirgischer Holzkunst erwirtschaften die Betriebe deutschlandweit knapp 50 Millionen Euro während der Weihnachtssaison.

Aber auch das leibliche Wohl kommt in der Nürnberger „Stadt aus Holz und Tuch“ nicht zu kurz. Ob deftig oder süß – Fleischer, Konditoren und Bäcker verwöhnen die Gaumen der Marktbesucher. Nicht wegzudenken sind auf dem Christkindlesmarkt natürlich echte Nürnberger Lebkuchen, die in vielen Bäckereien der Stadt noch handgefertigt und bestrichen werden. Bei der Bäckerei Nusselt dürfen sich Kinder sogar als Nachwuchsbäcker versuchen. In der Weihnachtsbäckerei können sie nach Lust und Laune Lebkuchenteig kneten, Figuren ausstechen und die gebackenen Lebkuchenmännchen verzieren. Als Belohnung für ihren Fleiß dürfen sie die Backwaren dann auch mit nach Hause nehmen.

Vom Aufbau bis zu den traditionellen Weihnachtsartikeln – der Nürnberger Christkindlesmarkt und die vielen anderen Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland sind eine echte Glanzleistung des Handwerks. Auf circa 5.000 Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland arbeiten Zimmerer, Elektriker, Bäcker, Konditoren, Fleischer, Wachszieher, Glasbläser, Drechsler und viele weitere Handwerker mit viel Eifer daran, dass es den Besuchern – die bis zu fünf Milliarden Euro in der Saison rund um den Weihnachtsmarkt ausgeben – an nichts fehlt. (www.handwerk.de)

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