Handwerker lernen beim Nachbarn

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Vorbereitung des Energieaustauschs in der Berufsschule (von links) Jürgen Neumeier (Abteilungsleiter Berufliche Schulen), Elektro-Obermeister Jörg Engelhard, Markus Ebel (Fachlehrer), SHK-Obermeister Walter Scriba, Myriam Janin (stellv. Schulleiterin Lycee Rene Caillie), Philippe Chiquet (Delegierter des Deutsch-Französischen Sekretariats), Gerhard Brühl und Paul Maurin (Fachlehrer Lycee Rene Caillie).

Die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg hat mit den Vorbereitungen für den ersten deutsch-französischen Energieaustausch begonnen. Daran nehmen Handwerks-Lehrlinge aus Betrieben der Elektro-Innung und der Fach-Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) teil.

„Die fachlichen Schnittmengen sind im Bereich der Gebäudetechnik immens. Hier nutzen wir wichtige und spannende Synergie-Effekte. Denn immerhin sind es gerade die Elektro- und die SHK-Handwerker, die die Zukunft unserer Energieversorgung maßgeblich gestalten“, sagte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl. Die Obermeister beider Innungen, Walter Scriba und Jörg Engelhard, freuten sich über die Initiative: „Wir freuen uns, dass wir auf dieser Ebene kooperieren können. Der auch im Handwerk wichtige Blick über den eigenen Tellerrand hinaus bietet den Auszubildenden gute Aussichten, sowohl fachlich als auch kulturell.“ Außerdem steigerten solche Austausche die Attraktivität der Handwerks-Ausbildung.

Der Austausch findet in enger Zusammenarbeit mit den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen sowie dem Lycee Rene Caillie in Marseille statt. Beide sind laut Brühl bewährte Austausch-Partner des heimischen Handwerks. Jürgen Neumeier, Abteilungsleiter an den Beruflichen Schulen: „Wir sind den Kollegen in Marseille schon lange eng verbunden. Die Austausch-Konzepte werden auf beiden Seiten als sehr erfolgreich angesehen.“

Die Waldeck-Frankenberger Teilnehmer reisen im Herbst nach Frankreich, die französische Gruppe wird im Dezember in Korbach erwartet. (nh/eds)

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