14 Handwerksbetriebe als „Generationsfreundlicher Betrieb - Service & Komfort“ ausgezeichnet

Wachstumsmarkt „Barrierefreiheit“ schafft Wettbewerbsvorteile

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Erfolgreich: Die Absolventen des Lehrgangs „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ mit Seminarleiter Dr. Matthias Joseph von der Handwerkskammer Kassel (vorn links).

Die demografische Entwicklung führt schon jetzt zu einer verstärkten Nachfrage nach barrierefreien Lebensräumen. Aktuelle Studien machen das Wohnungsdefizit auch in Nord-, Ost- und Mittelhessen deutlich.

Zukünftig wird sich dieser Trend weiter verstärken. Dementsprechend wächst auch die Nachfrage nach Handwerksbetrieben, die barrierefreie Wohnungsanpassungen nicht nur pla-nen und umsetzen, sondern Kunden auch umfassend beraten können.

Wer sein Haus oder seine Wohnung altersgerecht umbauen möchte, kann sich jetzt an einem neuen Markenzeichen orientieren. Gemeinsam mit engagierten Handwerkskammern, Fachverbänden und Firmen haben der Zentralverband des Deutschen Handwerks und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Markenzeichen „Generationsfreundlicher Betrieb - Service und Komfort“ entwickelt. Das Markenzeichen richtet sich an Handwerksbetriebe, insbesondere aus dem Bau- und Ausbaugewerbe und dient den Verbrauchern zur besseren Orientierung, wenn sie ihre Wohnräume an die Bedürfnisse verschiedener Generationen anpassen möchten.

Vor diesem Hintergrund bietet die Handwerkskammer Kassel bereits seit 2011 ein zweitägiges Seminar „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ an, um Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen und zu qualifizieren. Dieses Angebot nutzten jetzt weitere vierzehn Handwerksbetriebe und qualifizierten sich zum „generationenfreundlichen Betrieb“ beziehungsweise zur „Fachkraft für barrierefreies Bauen und Wohnen“.

„Neben den einschlägigen DIN-Normen und den Grundlagen des barrierefreien Planens und Bauens lernen die Absolventen in diesem Lehrgang ebenso Hilfsmittel der Wohnungsanpassung, Finanzierungs- und Marketingmöglichkeiten sowie Krankheitsbildern älterer und behinderter Menschen kennen“, erläutert Dr. Matthias Joseph von der Handwerkskammer Kassel.

Ausgezeichnet wurden:

Thomas Wittkamm, (Oswald Keramik und Stein GmbH & Co. KG, Fulda), Peter Müller, (Heinrich Müller und Sohn, Inh. Peter Müller, Wetter), Manfred Otto, (Malermeister Otto, Edermünde/Besse), David Schweitzer (BauConsulting Schweitzer, Kirchhain), Monika Möbus, (Wilhelm Möbus, Inh. Norbert Möbus), Michael Knieling, (Michael Knieling Heizung Sanitär Solar, Hessisch Lichtenau), Michael Bradler, (Fliesen Bradler GmbH, Hessisch Lichtenau), Ralf Beyer, (Planungsbüro und Fliesenverlegebetrieb, Bebra), Andreas Bachmann, (Schreinerei Dotting, Habichtswald), Heiko Götze, (Baumgarten GmbH, Ebersburg), Fabian Ludwig, (Wolf-Ökohäuser, Frankenau), Henning Döls, (Heinz Schmidt, Frankenberg), Rainer Mütze, (Heinrich Mütze Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Frankenberg), Frank Dudeck, (Firma Ernst Stahl und Treppenbau GmbH, Burgwald). (nh)

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