Elf Handwerksbetriebe als „Generationsfreundlicher Betrieb - Service & Komfort“ ausgezeichnet

Wachstumsmarkt „Barrierefreiheit“ schafft Wettbewerbsvorteile

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Zertifiziert: Erfolgreiche Absolventen des Lehrgangs „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ mit Seminarleiter Dr. Matthias Joseph von der Handwerkskammer Kassel (links).

Die demografische Entwicklung führt schon jetzt zu einer verstärkten Nachfrage nach barrierefreien Lebensräumen. Aktuelle Studien machen das Wohnungsdefizit auch in Nord-, Ost- und Mittelhessen deutlich. Zukünftig wird sich dieser Trend weiter verstärken.

Dementsprechend wächst auch die Nachfrage nach Handwerksbetrieben, die barrierefreie Wohnungsanpassungen nicht nur planen und umsetzen, sondern Kunden auch umfassend beraten können.

Wer sein Haus oder seine Wohnung altersgerecht umbauen möchte, kann sich jetzt an einem neuen Markenzeichen orientieren. Gemeinsam mit engagierten Handwerkskammern, Fachverbänden und Firmen haben der Zentralverband des Deutschen Handwerks und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Markenzeichen „Generationsfreundlicher Betrieb - Service und Komfort“ entwickelt. Das Markenzeichen richtet sich an Handwerksbetriebe, insbesondere aus dem Bau- und Ausbaugewerbe, und dient den Verbrauchern zur besseren Orientierung, wenn sie ihre Wohnräume an die Bedürfnisse verschiedener Generationen anpassen möchten.

Vor diesem Hintergrund bietet die Handwerkskammer Kassel bereits seit 2011 ein zweitägiges Seminar „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ an, um Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen und zu qualifizieren. Dieses Angebot nutzten jetzt weitere elf Handwerksbetriebe und qualifizierten sich zum „generationsfreundlichen Betrieb“ beziehungsweise zur „Fachkraft für barrierefreies Bauen und Wohnen“. „Neben den einschlägigen DIN-Normen und den Grundlagen des barrierefreien Planens und Bauens lernen die Absolventen in diesem Lehrgang ebenso Hilfsmittel der Wohnungsanpassung, Finanzierungs- und Marketingmöglichkeiten sowie Krankheitsbilder älterer und behinderter Menschen kennen“, erläutert Dr. Matthias Joseph von der Handwerkskammer Kassel.

Ausgezeichnet wurden:

Robert Bohnwagner, BBW GmbH (Gersfeld), Rüdiger Draheim (Wetter-Niederwetter), Marius Ermert und Catharina Linneborn, Fliesen Sanitär Schmidt (Breidenbach), Meike Janik und Sebas-tian Selig, Holz- und Lehmbau GmbH (Witzenhausen), Daniel Klingenberger (Fulda), Andrea Knabner, Rolf Knabner GmbH & Co. KG (Haselbach), Michael Mergehen (Gladenbach), Patrick Schicha, Die Fliesenleger GmbH (Stadtallendorf), Gerd Staufenberg (Willingshausen), Martin Trebing, Fa. Farben Fliege, Inh. Martin Trebing (Großalmerode), Christoph Wolf, Schreinerei Wolf Holzdesign (Rotenburg). (nh)

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