Handwerkskunst für romantische Momente

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Schmuck zum Valentinstag: Ohne die Handwerkskunst wäre der Tag nur halb so schön.

Der Valentinstag ist in ganz Deutschland ein Tag für große Emotionen. Auch das Handwerk ist am 14. Februar ein treuer Begleiter vieler Liebespaare. Denn handwerklich gefertigte Schmuckstücke sind ein weit verbreitetes Symbol der Liebe und sorgen für lang anhaltende Freude.

Dank ihrer persönlichen Beratung und kreativen Gestaltung bescheren Handwerker zahlreichen Menschen zum Valentinstag unvergessliche Momente.

Der 14. Februar ist nicht nur ein Tag für gegenseitige Liebesbekundungen, sondern auch ein Anlass für romantische Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten. Neben feinsten Pralinen und schönen Blumen sind handwerklich gefertigte Schmuckstücke ein beliebter Liebesbeweis. Vor allem für diejenigen, die ihrer Liebe einen dauerhaften Ausdruck verleihen möchten. „Handwerklicher Schmuck ist für die Ewigkeit“, betont Uta Werner-Dick, Vizepräsidentin des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere. „Die Handwerksanfertigungen sind stilvoll und bringen ihre Träger zum Glänzen. Außerdem zeichnen sie sich durch eine persönliche Note aus und sind nicht – wie zum Beispiel industriell hergestellter Schmuck – kurzlebigen Trends unterworfen“, erklärt Werner-Dick.

Ein kleines Stück für die Ewigkeit

Individualität und Persönlichkeit sind auch für den Goldschmied Sebastian Klein aus Essen ausschlaggebend. Er hat ein wahrscheinlich einzigartiges Schmucksystem „Kleinod“ entwickelt, mit dem sich gefasste Edelsteine mit wenigen Handgriffen in unterschiedliche Schmuckstücke integrieren und kombinieren lassen. Je nach Anlass und Kleidung lässt sich ein Ring mit unterschiedlichen Aufsätzen versehen oder ein besonders schöner Stein vielseitig einsetzen – etwa in einem Amulett oder als Ringaufsatz. Kleins Kunden sind überwiegend männlich. „Sie suchen oft ein individuelles Präsent für ein romantisches Ereignis, wie etwa eine Silberhochzeit oder eben den Valentinstag“, sagt der Goldschmiedemeister. Dabei gibt es noch wichtigeres als den materiellen Wert. „In erster Linie möchten sie ein besonderes Geschenk für einen geliebten Menschen“, betont Klein. Er selbst verschenkt ebenfalls gerne Schmuck. „Wenn die Blumen verwelkt sind und ein schöner Abend lange vergangen ist, dann bleibt immer noch der Schmuck.“

Schmuck aus Kupfer: Schön und gesund

Kupfer bringen nur wenige Menschen mit Schmuck in Verbindung. Das ist für Wilfried Schneider und seine Handwerkskollegen im fränkischen Eltmann jedoch eher Ansporn als Enttäuschung. Als gelernter Schlossermeister hat sich Wilfried Schneider ursprünglich nur der Verarbeitung vergleichsweise großer Werkstücke gewidmet. In seiner Freizeit entdeckte er jedoch den Reiz filigraner Schmuckstücke aus Kupfer. Daraus hat sich mittlerweile eine angesehene Kunst- und Kupferschmiede entwickelt, die in ganz Bayern bekannt ist. So fertigt der Schlossermeister neben massiven Gartentoren und Dachverzierungen heute auch eleganten und passgenauen Schmuck aus Kupfer. „Jeder unserer Ringe, Anhänger und Armreifen ist ein Einzelstück“, so der passionierte Handwerker. „Unser Schmuck ist aber nicht nur schön, sondern auch gesundheitsfördernd“, erklärt Schneider. Denn Kupfer, dem in vielen Medizinschulen eine heilende Kraft nachgesagt wird, hat eine sogenannte bakterizide Wirkung: Die metallische Oberfläche wirkt sich hemmend auf die Verbreitung von Bakterien aus. Damit sorgt der Schlossermeister mit seinem perfekt verarbeiteten Schmuck nicht nur für lang anhaltende Freude, sondern auch für das gesundheitliche Wohlbefinden seiner Kunden.

Die Beispiele zeigen: Handwerklich gefertigte Schmuckstücke bescheren unvergessliche Momente zum Valentinstag. Denn bei der Fertigung von individuellem Schmuck kommt es neben handwerklichen Fähigkeiten auch auf Kreativität und Leidenschaft an – ein Bestandteil, der bei Geschenken von Herzen nicht fehlen sollte. (www.handwerk.de)

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