Ihr Haus denkt mit – Hightech dank Handwerk!

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Ein Traum für viele: Im eigenen Schwimmbad planschen und dabei die Vorzüge der modernen Technik genießen.

Aufsehenerregende Lichtkonzepte und intelligente Wohnsysteme: Ab dem 15. April können die Besucher der Light+Building, der Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik, in die faszinierende Welt der „Smart Homes“ eintauchen.

In einem imposanten und vollständig begehbaren E-Haus können sie die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten intelligenter Wohntechnik erleben.

Fingerscanner statt Haustürschlüssel. Vom Büroschreibtisch via Internet die heimische Sauna anschalten. All das ist dank handwerklicher Innovationsleistungen keine Fiktion mehr. Elektrotechniker, Informationstechniker, Elektromaschinenbauer und viele weitere Handwerker setzen den Traum vom intelligenten Zuhause mit vernetzter Gebäudetechnik schon heute in die Tat um. Die Handwerker installieren die Systeme nicht nur, sie konzipieren und schneiden sie auch individuell auf die Kundenwünsche zu. „Die Experten aus den E-Handwerken verstehen sich darauf, Intelligenz ins Gebäude zu bringen. Fachübergreifend sorgen sie für mehr Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit – zu Hause wie am Arbeitsplatz“, sagt Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke. Davon können sich die Besucher auf der Light+Building persönlich überzeugen. Auf einem Gemeinschaftsstand in Halle 8.0 liefern die Technikprofis aus den E-Handwerken einen beeindruckenden Beweis ihrer Schaffenskraft: das E-Haus. Auf 100 Quadratmetern und in sieben Räumen gibt es vernetztes Wohnen zum Staunen und Anfassen.

Individuelle „Smart Homes“ der Extraklasse

Einer der Aussteller ist Anton Hieber. Der Elektronikmeister hat sich mit seinem Betrieb im bayerischen Schwabmünchen auf die individuelle Planung und Installation modernster Haustechnik spezialisiert. Ob Überwachungsanlage, Beleuchtung oder intelligentes Energiemanagement – die rund 100 Mitarbeiter von Elektro-Hieber realisieren für ihre Kunden nahezu jeden Wunsch. „Manchmal sind die Vorstellungen schon sehr ausgefallen“, sagt der 37-Jährige, der das Familienunternehmen in dritter Generation führt. „Einmal haben wir sogar eine komplette Heimkinoanlage in einem privaten Schwimmbad installiert.“ Für Anton Hieber und seine Kollegen kein Problem. Denn mit Hilfe der intelligenten Vernetzung von Gebäudesystemen können verschiedene Funktionen wie Licht, Heizung, elektrische Geräte und Sicherheitsanlagen miteinander verbunden werden. Zentral steuerbar sind sie zum Beispiel über ein Smartphone oder einen Tablet-Computer. „Zudem kann das System so programmiert werden, dass sich die einzelnen Funktionen miteinander abstimmen und ganz von selbst regulieren“, erklärt Hieber. So lassen sich beispielsweise die Heizungen und Jalousien über funkgesteuerte Temperaturfühler entsprechend dem individuell bevorzugten Raumklima selbstständig ein- und ausstellen beziehungsweise hoch- und runterfahren. „Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt“, ergänzt der Elektroniker.

Altersgerecht Wohnen dank intelligenter Gebäudetechnik

Die vernetzten Wohnwelten bieten nicht nur Komfort und Energieeffizienz – sie bieten vielmehr auch Sicherheit und Schutz. Zwei Aspekte, die insbesondere für das sogenannte „Ambient Assisted Living“ – selbstbestimmtes Wohnen im Alter – immer wichtiger werden. Reinhard Heymann, Geschäftsführer der Q-Data Service GmbH (QDS) aus Hamburg, arbeitet unter anderem daran, ältere Menschen mit Technologien für den Alltag zu unterstützen. „Gerade bei neuen Technologien müssen wir uns immer wieder fragen: Ist das, was wir entwickeln, für die Bewohner wirklich sinnvoll und anwendbar?“, so Heymann. Sehr erfolgreich und für den Alltag hilfreich ist beispielsweise ein System zur Audio- und Videokommunikation. Es ermöglicht Personen mit eingeschränkter Mobilität, von ihrer Wohnung aus unkompliziert mit Angehörigen, Ärzten und Pflegern zu sprechen beziehungsweise den Pfleger visuell ins eigene Wohnzimmer zu holen. Als besonderer Service können auch komplexe medizinische Daten, wie etwa Blutdruckwerte, direkt kommuniziert werden. „Natürlich kann das einen Arzt nicht ersetzen“, betont Heymann, „aber es kann helfen“. Besonders stolz ist er auf eine von QDS entwickelte Innovation: die sogenannte Passivitätserkennung. Sie hilft, Notfälle zu entdecken, ohne direkt in den Alltag von allein wohnenden Senioren einzugreifen. Das funktioniert, indem beispielsweise ein Sensor an die WC-Spülung montiert wird. Sobald die üblicherweise registrierten Spülbedienungen pro Nacht nicht stattfinden, alarmiert das intelligente System die Angehörigen oder den Pflegedienst. So kann vernetzte Technik sogar Leben retten – auch dank des Handwerks. (www.handwerk.de)

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