Hessens Handwerk setzt auf Energiewende

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Das leichte Plus bei neuen Lehrverträgen lag bei 0,7 Prozent: 10 973 Lehrlinge wurden eingestellt, 1500 Plätze blieben unbesetzt.

Haus- oder Wohnungseigentümer stecken angesichts wirtschaftlich unsicherer Zeiten das Geld bevorzugt in den Ausbau der eigenen vier Wände: Das hat Hessens Handwerkern 2011 zu einem Umsatzplus von 2,5 Prozent verholfen. Für 2012 geht der Hessische Handwerkstag (HHT) von einem 1,5-Prozent-Plus aus.

• Energetische Sanierung, wie Wärmedämmung, neue Heizungen oder neue Fenster, soll mit Blick auf die Energiewende ein Topthema sein. Bund und Länder müssten dazu den Streit über die steuerliche Förderung beilegen, sagte HHT-Geschäftsführer Harald Brandes auf Anfrage. Man rechne mit Einigung im ersten Quartal.

• Das leichte Plus bei neuen Lehrverträgen lag bei 0,7 Prozent. 10 973 Lehrlinge wurden eingestellt, 1500 Plätze blieben unbesetzt. 2010 hatten die Lehrstellen noch um 4,6 Prozent zugelegt - gegenüber 6,1 Prozent minus im Jahr zuvor. 2008 hatte jeder 20. Lehrling in Hessen Abitur, 2010 jeder 15. Azubi.

• Um 2000 auf 74 000 Betriebe hat Hessens Handwerk 2011 zugelegt. Das starke Plus kam aus Gewerben, in denen man sich ohne Meisterbrief oder besondere Zulassung selbstständig machen kann - etwa Parkett- oder Fliesenleger, Müller oder Geigenbauer. Die Zahl der Vollhandwerke sank leicht. (wrk/dpa)

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