Immobilien besser bewirtschaften

Im Vergleich zum operativen Geschäft wird das Immobilienmanagement von Familienbetrieben sehr oft vernachlässigt, seine wirtschaftlichen Potenziale werden nicht optimal ausgeschöpft. Externe Dienstleister gar werden bislang nur selten eingeschaltet.

Das ist das wesentliche Ergebnis einer Untersuchung der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Diese wurden jetzt bei einer Veranstaltung des Regionalausschusses Waldeck-Frankenberg der IHK Kassel vorgestellt.

Die meisten Unternehmen bevorzugen eine Zusammenarbeit in den Bereichen Facility Management (34,8 Prozent) und Property Management (23,2 Prozent). Nur 11,6 Prozent können sich vorstellen, das Vermögen-Management auszulagern. Die Bedeutung einer professionellen Immobilienverwaltung wird sich als Folge der Wirtschaftskrise und mit Blick auf den Generationenwechsel signifikant ändern, so ein Fazit von Prof. Dr. Felden. So erwarten rund 50 Prozent der beteiligten Unternehmen, dass sich der emotionale Wert von Immobilien in der kommenden Generation reduzieren wird.

Das könnte auch im Zusammenhang mit steigenden Anforderungen an das Kerngeschäft zu einem professionelleren Umgang mit familiären Immobilien führen. Im Zuge dessen erwarten die Autoren der Studie eine erhöhte Bereitschaft zur Auslagerung des Immobilienmanagements. Zunehmend werden sich Familienunternehmen mit Immobilienbesitz externe Dienstleister einbinden.

Praktische Beispiele

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Prof. Dr. Felden zeigte Reimund Schulz, Geschäftsführer der Famos Immobilien GmbH aus Korschenbroich anhand praktischer Beispiele, wie professionelles, wertsteigerndes Immobilienmanagement umgesetzt wird. Das überregional agierende Unternehmen arbeitet jeweils mit regionalen Partnern aus dem Handwerk und der Dienstleistungsbranche zusammen. (nh/emr)

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