Kreativer Strukturwandel

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Crunchy-chic: Für diesen angesagten, üppigen Look werden die Haare am Oberkopf sternförmig abgeteilt und durchgesclict. Das Ergebnis ist eine aufspringende, raumfüllende Haarstruktur.

Die neuen Cuts setzen auf stark strukturierte Texturen, die Dynamik, Volumen und extreme Wandelbarkeit generieren. Und damit Raum geben für höchst individuelle, stets variable und überraschende Looks.

Sich treu bleiben oder einfach mal andere Facetten der eigenen Persönlichkeit ausleben? Wie auch immer man sich entscheidet: Mit den neuen Cuts und Stylings für die anstehende Saison Frühjahr/Sommer 2015 geht beides. Denn aufgrund stark strukturierter, hochkomplexer Schnitte, die durch bewusste Längenunterschiede, kunstvolle Übergänge und aufregende Effekte gekennzeichnet sind, wird der Traum von grenzenloser Haarfreiheit endlich wahr.

Selbst feinem Haar helfen die Akteure der Kreativwerkstatt des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) auf die Sprünge – mit Slice-Techniken, die den gezielten Volumenaufbau fördern und für nachhaltige Haarfülle sorgen. Highlights und Paintings agieren dabei als wirkungsvolle Co-Effizienten. Und vervollkommnen das Gebot der Stunde: einen einzigartigen, ultracharismatischen Look zu schaffen.

Damentrends:

Lebendige Strukturen und plastisches Volumen bestimmen die Key-Looks der Saison – und gipfeln in hochindividuellen, couturegleichen, gerne auch mal leicht exzentrischen Stils. Damit es ungebrochen feminin anmutet, zeigt sich das neue „Strukturstreben“ von seiner bewusst weichen Seite – was gerade bei Short Cuts ein absolutes Muss darstellt. So werden Konturen konsequent soft gehalten und von subtilen Übergängen flankiert, abgerundet durch ein leuchtendes Farbenspiel: zum Beispiel Kupfer mit gepainteten Highlights oder ein irisierendes Platinblond mit pastelligen Nuancen. Ponys werden zum Statement und dürfen jetzt provokant kurz sein.

Die neuen Volumen-Cuts bedienen sich versierter Slice-Techniken und punkten mit üppigen Ponypartien, die zum wortwörtlichen Eye-Catcher avancieren. Einen gelungenen Kontrast bilden da aufspringende Längen und Spitzen in Crunchy-Optik, die selbst feinem Haar Stand und Fläche geben.

Herrentrends:

Männerköpfe warten mit präzisen, ausgeklügelten Schnitten auf, die durch markante Längenunterschiede überzeugen. Und trotz dieser reliefartigen Strukturen und ihrer kunstvollen Partien zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Klare Konturen bilden die Basis, auf dem Oberkopf geht es dagegen äußerst lebhaft zu. Das ästhetische Gebot einer vollen, dichten Textur. So erhält das Haar durch eine von oben nach unten gerichtete Slice-Technik beneidenswertes Volumen und Stand.

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Außerdem darf „mann“ sich zu Frisurenelementen bekennen, die bislang Frauen vorbehalten waren: Längere Seitenpartien, schwere Stirnmotive sowie eine insgesamt volle Textur am Oberkopf und Farbakzente sind ausdrücklich erwünscht. Genauso wie Glossings, die das Haar ins optimale, natürlich-wirkende Farblicht rücken. (nh)

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