Facebook und Co.

Die Farbpalette auf dem Tablet-PC

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Farbpaletten auf dem Tablet-PC: Obermeister Matthias Pfeil (Zweiter von links) im Gespräch mit Marketing Referent Ulrich Wismann Vertretern der Firma Brillux.

Facebook, Twitter und Co.: Die Maler- und Lackierer-Innung Waldeck-Frankenberg empfiehlt seinen Mitgliedsbetrieben die verstärkte Nutzung der neuen Medien. Die Innung hat jetzt zusammen mit dem Lack- und Farbenhersteller Brillux ein Seminar unter dem Titel „Multimedia im Malerhandwerk“ angeboten.

Moderne Medien wie Smartphones oder Tablet-PCs haben längst Einzug in den Alltag der meisten Menschen gehalten. Die Innung der Waldeck-Frankenberger Maler und Lackierer habe für ihr Seminar daher die Frage gestellt, welche Vorteile sich aus dieser digitalen Revolution für Malerbetriebe ergeben, erklärt Obermeister Matthias Pfeil: „Welche Erwartungen haben Kunden mit Sinn für moderne Technik an uns Handwerker? Welche Chancen können Betriebe durch soziale Netzwerke nutzen? Solche Fragen wurden behandelt.“

Zuständiger Referent des Seminars war Ulrich Wismann (Projektmanager für Multimedia). Wismann stellte den Handwerkern die digitalen Kommunikationstechniken und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Betriebsleben vor. Standard für jeden ambitionierten Malerbetrieb müsse heutzutage eine Unternehmens-Homepage sein, erklärte der Marketingexperte. Gerade zur Ansprache jüngerer Kunden seien aber auch Präsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook geeignet. Zumal Facebook-Seiten in der Regel einfacher zu pflegen seien als richtige Homepages. Laut Wismann ist es wichtig, eine gesunde Mischung der verschiedenen Medien anzuwenden: „Unternehmens-Homepage, Facebook-Präsenz und Twitter-Account schließen sich nicht aus, sondern können einander auf wertvolle Weise ergänzen. Wichtig ist, dass diese Angebote durch den jeweiligen Betrieb regelmäßig gepflegt werden.“

Eigene App

Wismann verwies darauf, dass immer mehr Unternehmen eigene Smartphone- und Tablet-Anwendungen (Apps) anbieten. Damit könne zum Beispiel auf anschauliche Weise ein mobiler Einblick in das Unternehmens-Portfolio geboten werden. Obermeister Matthias Pfeil appellierte an die Handwerker, diese Trends zu nutzen: „Die Vorteile liegen auf der Hand: Soziale Netzwerke und Mobile Apps bieten unseren Betrieben die Chance, Kunden dort anzusprechen, wo sie sich viel aufhalten: in den digitalen Medien.“ (nh/akl)

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