Fachinnung tagte zu Heizungsschutz

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Obermeister Walter Scriba (rechts) im Gespräch mit Andreas Pfaff und André Brandau von der W. Pfaff Wassertechnik GmbH (Grünbeck-Werksvertretung).

Heizungsschutz war das Thema des jüngsten SHK-Forums der Fachinnung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Waldeck-Frankenberg. Das Forum fand in Zusammenarbeit mit der Kasseler Firma W. Pfaff Wassertechnik GmbH statt.

Dabei handelt es sich um eine Werks- und Handelsvertretung der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH.

Das SHK-Forum war als Praxisworkshop konzipiert und bestand aus zwei Teilen. Den Auftakt machte ein Vortrag über die Vermeidung von Steinbildung und wasserseitiger Korrosion in Warmwasser-Heizungsanlagen. Dazu wurden mögliche Verfahren und deren praktische Anwendung auf Grundlage der VDI-Richtlinie 2035 vorgestellt.

Dies sei durch die fortgeschrittene Entwicklung der Heiztechnik, die höheren, auf die installierte Heizleistung bezogenen, Anlagenvolumina sowie die Entwicklung der Heiztechnik zu kompakteren Wärmeübertragungsflächen erforderlich. „Außerdem wurden die Vorschriften zur Vermeidung des Legionellen-Infektionsrisikos in Richtung höherer Trinkwassertemperaturen verschärft“, erklärte Walter Scriba, Obermeister der Waldeck-Frankenberger SHK-Innung. Nach Auskunft Scribas, wurde die Aufbereitung von Heizungswasser als Lösungsverfahren zur Vermeidung von Steinbildung und Korrosion in modernen Heizungsanlagen gezeigt. „Deshalb kann ich nur dazu raten, sich intensiv mit Heizungsschutz zu befassen. Korrosion und Steinbildung müssen unbedingt vermieden werden.“

Den zweiten Teil bildete eine Schulung zur Analyse von Heizungswasser und Dokumentation der Parameter im Anlagenbuch. Andreas Pfaff von der Pfaff Wassertechnik GmbH, Grünbeck-Werksvertretung, informierte die Handwerker über die Dokumentationspflichten bei Planung, Inbetriebnahme und Wartung der Heizungsanlagen: „Sowohl Handwerker, als auch Kunden, sollten darauf achten, dass Name und Anschrift des Fachhandwerkers, Daten, Füllwassermengen, Informationen über die Gesamthärte und die Ergänzungswassermenge im Anlagenbuch lückenlos dokumentiert sind.“ Obermeister Walter Scriba zog ein positives Fazit der Veranstaltung. (nh)

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