Landtechniker fusionieren

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Der Vorstand: Obermeister Joachim Bornmann (von links), sein Stellvertreter Herbert Allié jun., Lehrlingswart Frank Kalhöfer, Wilhelm Bärenfänger jun., Erhard Freiling, die Geschäftsführer Lothar Kaiser, Erich Horbrügger sowie Ehrenpräsident Franz-Joseph Borgmann.

Aus den Innungen der Land- und Baumaschinentechnik Kassel und Marburg-Korbach wird die Land-Bau-Technik-Innung Nordhessen.

Laut Beschluss der gemeinsamen Mitgliederversammlung der Land- und Baumaschinentechnik-Innung Kassel und der Innung für Land- und Baumaschinentechnik Marburg-Korbach erfolgte der Zusammenschluss bereits zum 1. April. Einstimmig haben die Mitglieder die neue Satzung verabschiedet.

Die neue Innung erstreckt sich auf die Landkreise Kassel, Marburg-Biedenkopf, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner, den Altkreis Fritzlar-Homberg sowie die Stadt Kassel. Das ist der größte Innungsbezirk im Gebiet der Handwerkskammer Kassel. Mit 49 Betrieben an mehr als 60 Betriebsstandorten ist sie die größte Landmaschinen-Innung in Hessen.

Bei der Wahl der Arbeitgebervertreter zu den Gesellenprüfungsausschüssen wurde die bisherige regionale Zuordnung beibehalten. Jeweils zwei Ausschüsse in Kassel sowie in Marburg/Korbach sollen für eine hohe Flexibilität bei der Prüfungsabnahme sorgen. Die Zahl der Auszubildenden für Land- und Baumaschinentechnik war insgesamt im Innungsbezirk während der vergangenen Jahre sehr stabil.

Obermeister Joachim Bornmann zeigte sich sehr zufrieden mit dem Zusammenschluss und den Ergebnissen der Wahlen. So sei das Landmaschinen-Mechanikerhandwerks im größeren Innungsbezirk für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Den Mitgliedsbetrieben könne zu vertretbaren Beiträgen eine Fülle an Leistungen geboten werden. Ziel sei zukünftig dem Land-Bau-Technik-Bundesverband beizutreten, um dort von den fachlichen Betreuungsangeboten zu profitieren.

Franz-Josef Borgmann, Ehrenpräsident des Bundesverbandes, hatte die Gespräche zur Fusion der beiden Innungen im Vorfeld begleitet. Er war als Wahlleiter bei der Versammlung für die Wahl des Obermeisters und des stellvertreten Obermeisters gewählt worden. Borgmann leitete mehr als 20 Jahre als Präsident den Landesverband Nordrhein-Westfalen und war zudem zehn Jahre Bundesverbands-Präsident. Er bot der neuen Innung seine weitere Unterstützung an. (nh/ber)

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