40 Prozent aller Ölheizungen in Deutschland sind sanierungsbedürftig

Einsparungen durch Brennwert- und Solartechnik

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Ölheizungen, die seit 20 Jahren oder länger in Betrieb sind, gehören dringend ausgetauscht. Ein Umstieg auf Öl-Brennwerttechnik reduziert den Heizölverbrauch um bis zu 30 Prozent gegenüber einem veralteten Standardkessel.

Rund 5,8 Millionen Ölheizungen gibt es laut aktueller Statistik des Schornsteinfegerhandwerks derzeit in Deutschland. Ein großer Teil davon ist mindestens 20 Jahre alt und verbraucht zu viel Energie. Mit einer Modernisierung ließen sich die Heizkosten deutlich reduzieren.

Allein 600.000 Ölheizungen sind seit mindestens 30 Jahren in Betrieb und dringend erneuerungsbedürftig. Auch die 1,8 Millionen Anlagen, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, haben ein austauschwürdiges Alter erreicht. "Moderne Brennwertgeräte nutzen im Gegensatz zu älterer Technik den Energiegehalt des Heizöls nahezu vollständig für die Wärmeerzeugung", erklärt Prof. Christian Küchen, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). So reduzieren sie den Heizölverbrauch um bis zu 30 Prozent gegenüber veralteter Standardtechnik und um etwa zehn Prozent im Vergleich zu Niedertemperaturkesseln.

Durch die Einbindung von Solarthermie lassen sich die Einsparungen auf bis zu 40 Prozent erhöhen. Daher steht die Hybridheizung mit Brennwerttechnik und Sonnenenergie aktuell hoch im Kurs. Eine IWO-Befragung des Heizungshandwerks zeigt: Im vergangenen Jahr wurde jedes zweite neue Brennwertgerät durch eine Solaranlage ergänzt. Vorteil einer solchen Lösung ist, dass die Sanierung schrittweise durchgeführt werden kann - also erst Kesseltausch und später die Solarkollektoren, oder umgekehrt. Mehr Infos: www.oelheizung.info. (djd/pt)

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