Jahreshauptversammlung der Friseur Innung Kassel

Neuer Vorstand im Amt

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Der neue Vorstand der Friseur-Innung Kassel: Beisitzerin Martina Menzel-Beckers (von links), Lehrlingswart Ulrich Fiedler, Beisitzer Abas Farahbakhsh und Bettina Meier, Obermeisterin Alexandra Kaske-Diekmann und der stellvertretende Obermeister Hans-Karl Krüger.

Kassel. Sie gehört mit zu den aktivsten Innungen im Bereich der Kreishandwerkerschaft: die Friseur Innung Kassel. Was nicht zuletzt auf ihre engagierten Mitglieder und dem eingespielten Vorstandsteam zurück zu führen ist.

Ein Ruf, den die Innung auch mit neuem Vorstand unter Beweis stellen will. Zur Jahreshauptversammlung inklusive turnusgemäßer Vorstandswahlen trafen sich die Mitglieder der Friseur Innung jetzt im Kasseler Restaurant „Bootshaus“. Schon im Vorfeld war klar, dass es Veränderungen an der Spitze der Innung geben würde.

„Der Vorstand ist jetzt seit zehn Jahren im Amt. Die Arbeit hat uns allen unheimlich viel Spaß gemacht, aber nun wird es Zeit, dass aus der Versammlung heraus andere Personen in die Verantwortung rücken und damit neue Ideen in die Innungsarbeit tragen“, begründeten die bisherige stellvertretende Obermeisterin Heidemarie Salzmann und Schriftführer Marco Wach den Entschluss des Vorstandes, in dieser Konstellation nicht mehr für eine dritte Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. Obermeisterin Alexandra Kaske-Diekmann, die im vergangenen Jahr von allen Innungen der Kreishandwerkerschaft Kassel an ihre Spitze und damit zur Kreishandwerksmeisterin gewählt worden war, erklärte sich auf Bitten der Versammlung bereit, trotz der Doppelbelastung noch einmal als Obermeisterin zur Verfügung zu stehen. „Ich gehe davon aus, dass innerhalb der kommenden fünf Jahre eine Kollegin oder ein Kollege den Stab übernimmt“, so Kaske-Diekmann.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden dann die Obermeisterin Alexandra Kaske-Diekmann, der stellvertretende Obermeister Hans-Karl Krüger, Lehrlingswart Ulrich Fiedler sowie die Beisitzer Martina Menzel-Beckers, Abas Farahbakhsh und Bettina Meier jeweils einstimmig in ihr Amt gewählt.

Zuvor hatte sich die Versammlung ausgiebig mit dem Thema Mindestlohn beschäftigt. Die dahinter stehende Bürokratie und die Dokumentationspflichten seien zwar „nervig“, doch die Friseure rechnen nicht mit negativen Auswirkungen des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. „Ich gehe davon aus, dass die traditionellen Betriebe sogar gestärkt werden”, sagte Alexandra Kaske-Diekmann. Durch den Trend zum Billigfriseur und die damit verbundene teilweise schlechte Bezahlung sei die Zahl der angestellten Friseure in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Zudem hatte sich der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerk bereits 2013 mit der Gewerkschaft Verdi auf einen schrittweise steigenden Mindestlohn auf mindestens 8,50 Euro verständigt. (nh)

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