Kfz-Bundesfachschule Northeim gilt als Kaderschmiede

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Zeugnisübergabe: Schulleiterin Sylvia Gerl verabschiedet Tina Bönicke aus Eisenach, eine von 19 Frauen unter den 71 Absolventen des Jahrgangs 2011/12. Hinten in der Mitte, Jürgen Herbst, der Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Die 71 Absolventen der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe, die am Samstag in der Northeimer Stadthalle nach dem Bestehen ihrer Prüfungen verabschiedet wurde, müssen sich um ihre berufliche Zukunft keine Sorgen machen.

Bei einer Jobbörse im Frühjahr konnte jeder Absolvent im Schnitt zwischen drei Angeboten wählen, sagte die Organisatorin der Börse, Gerlinde Ehrhardt, bei der sich Schulleiterin Sylvia Gerl am Samstag mit einem prächtigen Blumenstrauß für ihr Engagement bedankte. Die Nachfrage nach den Absolventen war so groß, dass sogar eine Warteliste für die Unternehmen eingerichtet werden musste.

Neuausrichtung der Schule

In der Branche gilt die Schule als Kaderschmiede. Seit ihrer Gründung 1963 hat sie mehr als 5000 Nachwuchskräfte ausgebildet. Mit der elfmonatigen Ausbildung machen sich die Studierenden fit für die Übernahme von Führungspositionen im Kraftfahrzeuggewerbe.

Die Schule: Seit 1994 gibt es die Kfz-Bundesfachschule in Northeim.

Der Jahrgang 2011/12 sei ein besonderer gewesen, lobte Sylvia Gerl. Denn er begleitete die Neuausrichtung der Bundesschule nach der Schließung des Standorts in Calw aktiv. So entwarfen er eine Anzeigenkampagne, den Facebook-Auftritt der Schule, brachte sich in den neuen Internet-Auftritt ein und drehte einen Imagefilm über sie, der bereits auf Youtube zu sehen ist.

Das bundesdeutsche Kraftfahrzeuggewerbe rührt zurzeit die Werbetrommel für ihre einzige Einrichtung dieser Art, um sich den Herausforderungen des demografischen Wandels mit sinkenden Bewerberzahlen und der Konkurrenz anderer Bildungseinrichtungen zu stellen. Offenbar mit Erfolg.

125 Neuanmeldungen

Bereits jetzt lägen 125 Anmeldungen für das neue, im Sommer beginnende Studienjahr vor, obwohl das Studium mit einer Grundgebühr von 6600 Euro seinen Preis hat. Platz bietet die Einrichtung am Gesundbrunnen für rund 150 Studenten.

Vom neuen Studienjahr an wird es Spezialisierungsmöglichkeiten geben, so für den Vertrieb, den Bereich Werkstatt und Kundendienst, Verwaltung und ein so genanntes Studium generale, das sich vor allem an Studierende richtet, die beispielsweise das Autohaus ihrer Eltern übernehmen wollen.

Fünf aus der Region dabei

Aus der Region absolvierten die BFC mit Erfolg Rainer Gülke aus Katlenburg, Clemens Kalis aus Göttingen, Julia Mischek aus Nörten-Hardenberg, Steffen Plog aus Kreiensen und Daniel Schneemann aus Ecklingerode bei Duderstadt. (zhp)

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