Jeder sechste Auszubildende blieb ohne Gesellenbrief

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Sie haben ihre Gesellenbrief: Die von ihren Pflichten als Auszubildende freigesprochenen jungen Handwerker.

Nur 83 Prozent der fertig ausgebildeten Handwerker im Gebiet Northeim-Einbeck haben ihre Gesellenprüfung bestanden.

„Wir hatten schon bessere Ergebnisse.“ Kreishandwerksmeister Hermann-Josef Hupe war keineswegs erfreut, als er bei der Sommer-Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck am Mittwochabend in den Berufsbildenden Schulen in Einbeck feststellen musste, dass er nur 83 Prozent der jungen Frauen und Männern, die sich jetzt ihren Gesellenprüfungen gestellt haben, die begehrten Abschlüsse übergeben konnte.

Doch es gab auch tolle Leistungen: Sechs Auszubildende bestanden ihre Prüfungen als Innungs- beziehungsweise Prüfungsbeste. Innungsbester des Fleischer-Handwerks wurde Fleischer Mark Kobbe aus Bodenfelde.

Prüfungsbeste sind Friseurin Franziska Friedrichs aus Northeim, Friseurin Songül Özkan aus Einbeck, Tischlerin Anne-Karin Deppe aus Osterode, Automobilkaufmann Stefan Mau aus Einbeck und Bürokauffrau Nicol Rudolph aus Northeim. Die Prüfungsbesten haben die Möglichkeit, am praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend teilzunehmen. Sie können sich auf Kammer-, Landes- oder Bundesebene und sogar international auszeichnen, sagte Hupe.

Gute Chancen

Hupe bescheinigte den neuen Gesellen, beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Er forderte sie auf, jede Gelegenheit zur Weiterbildung zu nutzen und sich weiter zu entwickeln. „Denn nur mit ihrem Einsatz, in unseren mittelständischen und kleinen Betrieben, bleibt der Mittelstand in Deutschland die Geheimwaffe für den Export, die Ausbildung und die Beschäftigung.“

Festredner Michael Zimbal, Geschäftsführer der Northeimer Hermann GmbH, setzte sich mit der Frage der Zukunft von Mobilität auseinander. Er rechnet damit, dass 2020 der Anteil der Elektrofahrzeuge rund zehn Prozent des Automobilmarktes ausmachen werde.

Als Vorteile für Unternehmen nannte er die Möglichkeit der positiven Unternehmensdarstellung und des Umweltbewusstseins sowie Einsparungen durch günstige Betriebskosten. (zhp)

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