Ab jetzt sind sie gefragte Fachmänner

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Sie dürfen stolz auf ihre Leistung sein: Obermeister Kurt Modenbach (von links) zeichnete den Metallbauer Fabian Krehahn, den Elektroniker Jonas Stichnoth und den Kraftfahrzeugmechatroniker Daniel Mos als Prüfungsbeste aus. Mit ihnen freuten sich Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und Obermeister Uwe Willich.

Kreis Hersfeld-Rotenburg. Fabian Krehahn aus Bebra, Daniel Mos aus Bad Hersfeld und Jonas Stichnoth aus Rotenburg können stolz auf sich sein.

Der Metallbauer, der Kraftfahrzeugmechatroniker und der Elektroniker, die bei den Firmen Martin Hinz Konstruktion und Metallbau in Bebra, Kfz-Meisterbetrieb Thorsten Eberbeck in Bad Hersfeld und Willich Elektrotechnik in Bebra „gelernt“ haben, haben bei der Gesellenprüfungsrunde Winter 2015/16 am erfolgreichsten abgeschnitten.

Aber auch ihre Mitstreiter, die weiteren 24 Kraftfahrzeugmechatroniker, neun Anlagenmechanikern der Fachrichtung Sanitär-Heizung-Klima, sechs Elektroniker und drei Metallbauer, die in Betrieben, die der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg angeschlossen sind, ihre Ausbildung absolviert haben, sind ein gutes – und wichtiges – Stück – auf ihrem Berufsweg und damit auf ihrem Weg ins Leben vorangekommen. Grund genug, das „frohe Ereignis“ in stilvollem Rahmen in „Bebras Hessischem Hof“ zusammen mit Ausbildern, Lehrern, Prüfern, Ehrengästen und Eltern zu feiern und sich voneinander zu verabschieden.

Wichtiger Grundstein

Wie immer beim Wintertermin oblag es Obermeister Kurt Modenbach Handwerkernachwuchs und Gäste zu begrüßen und nach altem Brauch von den Verpflichtungen des Lehrvertrages freizusprechen. „Der Grundstein ist gelegt!“, betonte der erste Mann der Innung der Metallhandwerke. Gleichwohl gelte es, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich weiterzubilden. „Übernehmen Sie Verantwortung, stehen sie ein für Sorgfalt, Qualität, Termintreue und Kundenfreundlichkeit, seien Sie Ihren Betrieben ein fairer Partner und versuchen Sie, auch Ihren Chef zu verstehen!“, rief der Rotenseeer der Gesellenrunde zu, der diesmal insgesamt drei „Junggesellinnen“ angehörten.

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Als Festrednerin trat Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz ans Mikrofon, die schon des Öfteren bekannt hat, dass sie gerne Tischlerin geworden wäre. Sie bezeichnete den Tag der Freisprechung als Höhepunkt der Ausbildungszeit, der alle Anstrengungen vergessen lasse: „Das ist Ihr Tag –ein Tag, an dem Sie mit berechtigter Freude stolz darauf sein können, eine große Hürde genommen zu haben – an dem Sie sich sicher sein können: Ab heute sind Sie gefragte Fachfrau und gefragter Fachmann!“

Goldener Boden 

Obwohl es nach wie vor so sei, dass das Handwerk goldenen Boden habe, sei noch kein Meister vom Himmel gefallen, unterstrich die stellvertretende Landrätin. Es gelte, mit dem Pfund der Ausbildung zu wuchern, sich zugleich aber auch neuen Ansprüchen, Anforderungen und dem ständig steigenden Innovationsdruck zu stellen und „up to date“ zu bleiben. Die Rahmenbedingungen seien gut, und man könne durchaus davon sprechen, dass bei einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent „Vollbeschäftigung“ herrsche.

Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft für den Kreis Hersfeld-Rotenburg

„Der Landkreis wird auch weiterhin seinen Beitrag zur Stärkung der Unternehmen leisten und mit erheblichen Geldmitteln in Zukunft investieren!“, versicherte die 56-Jährige, die sich am Freitagabend auch dafür bedankte, dass sich die Kreishandwerkerschaft in hervorragender Weise bei der Betreuung der ins Land gekommenen Flüchtlinge engagiere und beispielsweise im Bereich des Bauhandwerks bundesweit beachtete Lehr- und Lernangebote mache. Ihr Fazit: „Es war eine gute Entscheidung, sich als Handwerker ausbilden zu lassen“, ihr Wunsch: „Viel Erfolg bei der Verwirklichung Ihrer Ziele!“

Aus der Hand der Obermeister nahmen die glücklichen Junghandwerker dann ihre Zeugnisse entgegen – vielfach beglückwünscht von ihren ebenfalls glücklichen Ausbildern und Lehrern. Für alle galt mehr oder weniger ausgeprägt das, was Thorsten Eberbeck über seinen von ihm ausgebildeten Neffen Daniel Mos sagte: „Er hat sich reingehängt, immer mitgemacht und dann lief alles wie von selbst!“ Und Daniels Freundin Monique Apel ergänzte: „Er ist einfach toll!“ (zwa)

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