Ja zu Jobvermittlung durch den Landkreis

Ein eindeutiges Ja zur Jobvermittlung aus kommunaler Hand haben der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Jürgen Germroth, und der Assistent der Geschäftsführung der Eschweger Firma Präwema Antriebstechnik, Marc Müller, kürzlich Landrat Stefan Reuß signalisiert.

Der Werra-Meißner-Kreis hat im Dezember beim Land einen Antrag auf kreisverantwortliche Vermittlung von Langzeitarbeitslosen gestellt und macht sich für die bedarfsbezogene Förderung und Qualifizierung von Arbeitslosen stark.

Derzeit gibt es im Kreis mehr als 3000 Bedarfsgemeinschaften, in denen zusammen 8000 Personen leben, die staatliche Leistungen erhalten. Auf der anderen Seite suchen Firmen nach Fachkräften. Durch geeignete und bedarfsorientierte Schulungen und Qualifizierungen sollen den Bewerbern die Chance gegeben werden, sich wieder im Arbeitsmarkt zu etablieren.

Kreishandwerkerschaft und Präwema wollen das Vorhaben des Kreises aktiv unterstützen. Zum einen ermögliche der Dialog zwischen den Betrieben und dem zu gründenden Jobcenter kürzere Wege und somit bessere und bedarfsgerechtere Fortbildungsmaßnahmen. Zum anderen können Betriebe Lehr- und Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt sei ein Vorteil darin zu sehen, dass die Betriebe die möglichen Bewerber kennen lernen können. (sff)

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