Feier der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg

Junghandwerker freigesprochen

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Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker (links) ehrte zusammen mit Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn (rechts) und Cornelia Mündel-Wirz von der Handwerkskammer Kassel (2. von rechts) die Prüfungsbesten: Andreas Wagner (ab 2. von links), Thomas Heyer, Sebastian Zülch, Natascha Reidt, Patrick Brehm, Maurice Orth und Lidia Ewald.

Das erste Etappenziel ist erreicht: 83 junge Leute haben die Prüfung für einen Handwerksberuf mit Erfolg abgelegt. Sie dürfen sich Geselle nennen. Dies gilt seit dem letzten Tag der Leistungskontrolle und der Mitteilung durch den Prüfungsausschuss.

Der Nachweis für die Qualifizierung ist der Gesellenbrief. Diese Prüfungszeugnisse erhielten die erfolgreichen Absolventen in der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg in der Lehrbaustelle der Bauwirtschaft in Bebra. Die Obermeister der Innungen und die Lehrer der Beruflichen Schulen überreichten den Junghandwerkern die Zertifikate mit den besten Wünschen für die Zukunft.

Die Ausbildung im Kreis erhalten und stärken

„Liebe Gesellen, Kraft meines Amtes spreche ich Sie frei!“ Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker entließ nach alter Tradition die Junghandwerker aus der Bindung des Lehrvertrages und begrüßte sie zugleich als neue Mitarbeiter im Kreis der Handwerksgesellen.

Bei dem Festakt in der Lehrbaustelle in Bebra erhielten die neuen Gesellen ein Geschenk der Kreishandwerkerschaft: ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich bin Handwerker, ich kann das“. „Der Schriftzug soll verdeutlichen: Ich habe was gelernt und ich kann was“, sagte der Kreishandwerksmeister in seiner Festansprache. Damit soll auch auf die Leistungsfähigkeit des Handwerks in den Blickpunkt gerückt werden, das sich als die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ in einer Imagekampagne präsentiert.

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Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg

Die gewählten politischen Vertreter in Berlin und Wiesbaden forderte Stöcker auf, sich für den Erhalt und die Stärkung der Ausbildung und ihrer Standorte im Kreis einzusetzen. Leider würden immer öfter Stimmen laut, die fordern, Berufsschulen und Bildungszentren zu schließen, um Geld zu sparen. Das hätte verheerende Auswirkungen auf den Kreis und würde die Landflucht junger Menschen beschleunigen. Der Kreishandwerksmeister kritisierte die Aufgabe des Amtsgerichts Rotenburg und des Arbeitsgerichts Bad Hersfeld, aber auch die bevorstehende Schließung des Bundeswehrstandortes Rotenburg. Das seien negative politische Entscheidungen, die sich in anderen Bereichen nicht wiederholen dürften.

Prüfungsbeste und Preisträger

Die Prüfungsbesten zeichnete Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker zusammen mit Geschäftsführer Dirk Bohn von der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg und Cornelia Mündel-Wirz von der Handwerkskammer Kassel aus: Andreas Wagner aus Geisa (Tiefbaufacharbeiter), Thomas Heyer aus Bad Hersfeld (Straßenbauer), Sebastian Zülch aus Rotenburg (Tischler), Natascha Reidt aus Niederaula (Maler und Lackierer), Patrick Brehm aus Haunetal (Beton- und Stahlbetonbauer), Maurice Orth aus Kirchheim (Maurer) und Lidia Ewald aus Kirchheim (Friseure).

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Zudem übergab Direktor Gerhard Heß von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg die Handwerkspreise der Sparkassenstiftung an erfolgreiche Absolventen. Das waren neben den Prüfungsbesten Andreas Wagner, Thomas Heyer, Sebastian Zülch, Natascha Reidt, Patrick Brehm und Maurice Orth noch der Kraftfahrzeugmechatroniker Moritz Kimpel (Bad Hersfeld) und der Metallbauer Marcel Müller ((Rotenburg).

Zukunft kommt von Können

Das ist das Motto für den „Tag des Handwerks“ am 21. September. Dirk Bohn, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg, kündigte an, dass sich an dieser bundesweiten Veranstaltung auch Handwerksbetriebe aus dem Kreis mit Hausmessen, Tagen der offenen Tür oder speziellen Angeboten für die Kunden beteiligen werden. Bohn stellte zudem die Ausbildungs- und Förderprojekte der Kreishandwerkerschaft vor. Sie reichen von der Berufsorientierung für Schüler über das Projekt „Flüchtlinge und Asylbewerber im Bauhandwerk“ bis hin zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Seine Glückwünsche an die neuen Gesellen: „Seien Sie stolz auf Ihren Beruf, denn die Zukunft wird zeigen, dass Sie als gelernte Fachkraft gefragt sind und gutes Geld verdienen können.“

Die neuen Gesellen

Gesellenbriefe erhielten 83 Junghandwerker in der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg in der Lehrbaustelle der Bauwirtschaft in Bebra. Die Obermeister der Innungen überreichten zusammen mit den Lehrern der Beruflichen Schulen die Dokumente als Nachweis einer erfolgreichen Ausbildungszeit. Nachfolgend die erfolgreichen Absolventen der Handwerksberufe:

Maurer: Daniel Baier (Alheim), Patrick Graf (Sontra), Tobias Herbst (Hämbach), Thomas Hoppe (Rotenburg), Kenny-Dee Michael Jones (Bad Hersfeld), Toni Köberich (Rotenburg), Daniel Licht (Hauneck), Maurice Orth (Kirchheim), Shehip Saliji (Bebra), Manuel Schmidt (Philippsthal) und Maxim Wiens (Rotenburg).

Beton- und Stahlbetonbauer: Patrick Brehm (Haunetal) und David Kördel (Melsungen).

Straßenbauer: Christopher Biel (Bad Hersfeld), Ilyes Boudounet (Bebra), Tobias Brauneck (Hohenroda), Christian Burghardt (Bad Hersfeld), Dominik Fohr (Kirchheim), Jonas Herr (Eiterfeld), Thomas Heyer (Bad Hersfeld), Jan-Luca Krug (Ottrau), Adrian Oechel (Hohenroda), Lukas Rosenthal (Niederaula), Dennis Schießer (Hünfeld), Philipp Wenzel (Bad Hersfeld), Alexander Wieditz (Wehretal) und Tobias Winterling (Großenlüder).

Hochbaufacharbeiter (Schwerpunkt Maurerarbeiten): Jonas Holzhauer (Nentershausen).

Tiefbaufacharbeiter (Schwerpunkt Straßenbauarbeiten): Adrian Lomb (Fulda), Kevin Reinl (Kirchheim), Andreas Riess (Ottrau) und Andreas Wagner (Geisa).

Zimmerer: Nils Christmann-Jacoby (Heringen) und Andre Stückrad (Rotenburg).

Maler und Lackierer (Schwerpunkt Gestaltung und Instandhaltung): Alexander Friesen (Neuenstein), Pascal Holzhausen (Rotenburg), Natascha Reidt (Niederaula), Alexander Josua Rudolph (Wildeck), Ilir Saliji (Bebra), Johannes Schairer (Niederaula) und Marco Vollmar (Bad Hersfeld).

Bau- und Metallmaler: Andre Kornrumpf (Nentershausen).

Kraftfahrzeugmechatroniker: Michael Kothe (Alheim), Andreas Rakk (Ludwigsau), Roman Schleer (Kirchheim) und Andreas Werner (Rotenburg).

Kraftfahrzeugservicemechaniker: Tobias Bohn (Wildeck).

Metallbearbeiter: Timo Stein (Bebra).

Elektroniker: Friedrich Dercho (Bad Hersfeld) und Jan Seese (Lispenhausen). Anlagenmechaniker SHK: Anatolij Nikkel (Alheim).

Tischler: Daniel Barth (Kirchheim), Dominik Bätz (Niederaula), Shpend Bilalli (Rotenburg), Marian Gebhardt (Bad Hersfeld), Florian Herzberg (Oberaula), John Andre Isaak (Alheim), Dustin Koch (Niederaula), Marvin Lorenz (Rotenburg), Michael Mohr (Bebra), Johnny Prenzel (Cornberg), Tim Sauer (Bebra), Benjamin Teichreb (Bad Hersfeld), Yannik Werner (Sontra), Nico Winter (Bad Hersfeld) und Sebastian Zülch (Rotenburg).

Holzbearbeiter: Marcel Geipel (Nentershausen).

Fleischer: Marius Franz (Cornberg) und Herman Schneider (Ronshausen).

Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk - Schwerpunkt Fleischerei: Christina Butschkowski (Bebra), Sarah Engel (Bad Hersfeld), Nadine Göb (Eiterfeld), Jennifer Kunzendorf (Breitenbach am Herzberg), Tina Schröder (Niederaula) und Petra Stöltzing (Rotenburg).

Friseure: Natalie Bernauer (Rotenburg), Lidia Ewald (Kirchheim), Jacqueline Heide (Friedewald), Vanessa Methner (Heringen), Katharina Pagubko (Rotenburg), Lisa Rübenstahl (Bad Hersfeld), Sabine Kehl (Bad Hersfeld), Madeleine Wedel (Schenklengsfeld) und Annika Wetzel (Alheim). (zvk)

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