Ausbildung als Maler und Lackierer

Kreative Arbeit, die Spaß macht

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Im ersten Lehrjahr: Dominik Maurischat hat ein Faible für Farbe und kann dies in seiner Ausbildung zum Maler und Lackierer auf verschiedene Weise ausleben.

Wir wollen Fachleute ausbilden. Maler und Lackierer ist ein vielseitiger, abwechslungsreicher Beruf und keine Arbeit am Fließband“, erklärt Stefan Laubach, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Werra Meißner. Jedes Werk sei einmalig und ein Unikat.

„Wenn man durch die Stadt geht, kann man immer sehen, was man gemacht hat und stolz auf seine Leistung sein. Die Arbeit hat außerdem über Jahre Bestand“, fügt Frank Grebenstein an, der ebenfalls Mitglied der Innung ist.

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer umfasst eine dreijährige Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule. „Zudem haben wir auch in jedem Lehrjahr eine überbetriebliche Ausbildung, bei der Praktisches erarbeitet wird und die Lehrlinge fiktive Aufträge bearbeiten müssen. Außerdem werden dabei Arbeitstechniken ausprobiert, die auf der üblichen Baustelle oft zu kurz kommen“, sagt Laubach. Für eine Ausbildung sollte man einen guten Hauptschul- oder Realschulabschluss mitbringen, mathematisches Verständnis und gute Deutschkenntnisse vorweisen können. „Außerdem sollte man natürlich feinmotorische, handwerkliche Fähigkeiten mitbringen, und kommunikativ sein“, ergänzt Frank Grebenstein.

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Ein Praktikum vor der Ausbildung hilft den Jugendlichen so wie dem Ausbildungsbetrieb, einen guten Eindruck vom jeweils anderen zu bekommen. „Außerdem kann man so sicher gehen, dass die Ausbildung auch wirklich das ist, was man sich darunter vorstellt und man glücklich damit wird“, erklärt der Innungsobermeister.

Dominik Maurischat hat jetzt seine richtige Ausbildung gefunden: Er machte zuerst eine Lehre als Metallbauer, brach diese aber nach einem halben Jahr wieder ab. „Ich habe ein großes Faible für Farbe und die Arbeit macht mir jeden Tag sehr viel Spaß“, erklärt der Auszubildende im ersten Lehrjahr. „Der Job ist immer sehr abwechslungsreich und mir machen viele Bereiche sehr viel Freude, zum Beispiel Streichen oder Verputzen, aber auch an die anderen Dinge gewöhnt man sich schnell.“

„Die meisten Betriebe in unserem Kreis sind klein und die Lehrlinge werden in vielen Bereichen eingesetzt, so dass man jede Aufgabe erledigen muss und nicht immer nur mit der selben Tätigkeit eingesetzt wird“, erklärt Laubach. Das Lehrlingsgehalt wurde in den vergangenen Jahren angehoben, so dass man jetzt 480 Euro im ersten, 530 Euro im zweiten und 665 Euro im dritten Lehrjahr verdient. Die Chancen für eine Übernahme sind sehr gut, da Fachleute immer gesucht werden. (sb)

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