Vom Kreis ins ganze Land

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Ganz groß in Sachen Ausbildung: Geschäftsführer Gerhard Brühl (links im Bild) und Ursula Müller, Abteilungsleiterin Berufsbildungszentrum (rechts im Bild), mit einigen Teilnehmern der Mitgliederversammlung des Projektes Topas.

Das Projekt Topas – ein Gütesiegel für Betriebe, das für Top-Ausbildungsstelle steht – soll vom Landkreis Waldeck-Frankenberg ausgehend auf ganz Hessen ausgedehnt werden.

Über einen entsprechenden Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums informierte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl, Vertreter der Topas-Betriebe während einer Mitgliederversammlung.

„Aufgrund des großen Erfolgs in Waldeck-Frankenberg soll Topas hessenweit verbreitet werden“, sagte Brühl. Dazu soll zunächst in jedem Handwerkskammer-Bezirk eine Topas-Koordinationsstelle, ansässig bei jeweils einer Kreishandwerkerschaft, installiert werden. Die Aufgabe der Topas-Koordinationsstelle Waldeck-Frankenberg soll sein, bei den übrigen Kreishandwerkerschaften für das Projekt zu werben und darüber hinaus bei der Umsetzung und Initiierung des Projekts vor Ort zu unterstützen.

Bei Topas handelt es sich um eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft engagierter Meisterbetriebe der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, erklärt Stefan Veltum, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Topas: „Die hier beteiligten Betriebe verpflichten sich zu speziellen Gütekriterien in der Ausbildung, um motivierten Jugendlichen eine besonders attraktive und zukunftsfähige Ausbildung bieten zu können.“ Ziel der Topas-Meisterbetriebe sei es, mittels eigener Ausbildung die Fachkräfte von morgen selbst möglichst effektiv zu schulen und diese branchenspezifisch auf die sich verändernden Marktanforderungen vorzubereiten.

Auftrag aus Wiesbaden

Der Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeige, dass das Waldeck-Frankenberger Projekt mit seinem Erfolg Modellcharakter für ganz Hessen habe. Immerhin gehe es dabei nicht nur um die reine, noch effizientere und professionellere Vermittlung von Ausbildungsinhalten, sondern auch darum, einen zusätzlichen Mehrwert für die Lehrlinge zu generieren: „Das Handwerk will seinen Lehrlingen etwas bieten, was über den Horizont der eigenen, fachbezogenen Ausbildung hinausgeht. Die Waldeck-Frankenberger Innungs-Betriebe sind attraktive, zukunftsfähige Arbeitgeber und bieten Jahr für Jahr zahlreichen jungen Leuten eine lohnenswerte Zukunftsperspektive. Topas hilft uns, diese Stellung im Wettbewerb um die besten Köpfe weiter auszubauen.“

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung stand neben einem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2010 und der künftigen Projektförderungsstruktur die Arbeit in mehreren Projektforen. Diese befassten sich mit den Themenschwerpunkten Sponsoring, Seminarthemen für Ausbilder und Betriebsinhaber sowie für Auszubildende, Veranstaltungsorte und Begleitprogramme sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. (nh/eds)

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