Kreishandwerkerschaft Bad Hersfeld-Rotenburg

Für die Ausbildung gerüstet

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Neuer Radlader für die Ausbildung: Über die Einsatzmöglichkeiten fachsimpelten (von links) Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn, Metallinnungsobermeister Kurt Modenbach, Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker und Ausbilder Uwe Schweyer von der Lehrbaustelle in Bebra.

Wenn die Kreishandwerkerschaft zum Tag des Handwerks auf ihr Gelände in Bad Hersfeld einlädt, dann wird nicht nur gefeiert. Dann gibt es auch jede Menge Nützliches und Informatives für die Besucher.

So hatten die Handwerker unter anderem ihren Berufe-Checker aufgebaut. Mit dessen Hilfe können Jugendliche herausfinden, welche Ausbildungsberufe ihren Neigungen und Talenten am ehesten entsprechen. Wer es dann noch konkreter wissen wollte, für den standen zwei Mitarbeiter der Arbeitsagentur zur Beratung zur Verfügung.

In den Räumen der Kreishandwerkerschaft nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich über aktuelle Ausbildungsstandards zu informieren. So steht für die Auszubildenden im Kfz-Gewerbe nicht nur ein ganz neues Mercedes-Modell zur Verfügung, sondern auch Fahrzeuge ganz unterschiedlicher Baujahre. So wie auch in die Werkstätten neue und ältere Autos gebracht würden, sagte Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn.

Ähnlich sieht es in der Lehrwerkstatt der Anlagemechaniker dar. Auch dort finden sich Heizkessel neuester Bauart neben älteren Geräten. Ermöglicht werde das durch Spenden der Ausbildungsbetriebe, sagte Bohn.

Den Tag des Handwerks nutzte auch das Projekt „Mitreisende“ zur Präsentation. Dort werden junge Menschen, die es aus irgendeinem Grund nicht auf dem geraden Weg zu einer Berufsausbildung geschafft haben, mit viel Einfühlungsvermögen und freundlichem Nachdruck auf das Berufsleben vorbereitet. Sie lernen, regelmäßig zu arbeiten, selbständig Aufgaben zu erledigen und Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel beim Sortieren von Altkleidern oder der Herstellung von „Zündelbündeln“, Anzündern für den Kamin aus Wachs und Holzwolle, erklärte Michael Bertram. Er legt dabei auch großen Wert darauf, den jungen Leuten den Gedanken der Nachhaltigkeit nahezubringen. Zwölf Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren werden zurzeit betreut.

Eine Energieberatung von E.ON Mitte ergänzte das Informations- und Beratungsangebote. Zu Gast war auch die DLRG, die mit ihrem Höhenrettungsteam an der direkt gegenüber liegenden Jugendherberge einen Einsatz vorführte, und das Mitmachmuseum „wortreich“ mit seinem Bus und einigen Spielen. Die Schiffschaukel des THW und eine Hüpfburg brachten Spaß für die Jüngsten und natürlich war für die Verpflegung der Gäste gut gesorgt. (Christiane Zacharias)

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