Kreishandwerkerschaft schult Umgangsformen – Kunde soll im Mittelpunkt stehen

Knigge-Training für Lehrlinge

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Lernten den richtigen Umgang: Teilnehmer des Knigge-Lehrgangs mit Trainerin Birgit Eggerding (vorne links).

Ein gutes, zuvorkommendes und seriöses Miteinander gehört auch im Handwerk einfach dazu“, sagt Tanja Seraphin, Betreuerin bei der Kreishandwerkerschaft für das Projekt TOPAS (Top-Ausbildungsstelle). Daher habe man das Knigge-Training als Tages-Seminars angeboten, so Betreuerin Seraphin weiter.

Neben einer kurzen Einführung in Leben und Werk des Adolph Freiherr Knigge stand vor allem die praktische Anwendung guter Umgangsformen auf dem Programm der Teilnehmer.

So erhielten die jungen Lehrlinge von der zertifizierten Knigge-Trainerin Birgit Eggerding aus Mainz eine umfangreiche Einweisung in korrektes Verhalten gegenüber Kunden, erklärte Seraphin und fügt hinzu: „Pünktlichkeit, Höflichkeit, Begrüßung – all diese Dinge wurden zunächst praktisch dargestellt und erläutert, aber natürlich auch angewendet.“

Ebenso seien jedoch die wichtigsten Regeln aus dem berühmten Werk Knigges „Über den Umgang mit Menschen“ zeitgemäß und praxisorientiert dargestellt worden. Die Teilnehmer haben beispielsweise, anhand der korrekten Haltung des Bestecks, Tischmanieren verfeinert und gelernt in welchen Runden beziehungsweise bis zu wie vielen Personen per Handschlag begrüßt wird. Aber auch das Verhalten am Telefon sowie die Besonderheiten des klassischen Small-Talks wurden behandelt.

Erfreut über den positiven Verlauf des Seminars sowie die rege Beteiligung der Lehrlinge zeigte sich auch der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl: „Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres wirtschaftlichen Handelns. Daher ist es wichtig, ihm gegenüber seriös und ordentlich auftreten zu können.“ Darüber hinaus ist jeder Mitarbeiter nicht nur Botschafter seines Betriebes, sondern auch des Handwerks insgesamt. Insofern ist es außerordentlich wichtig, dass die an TOPAS teilnehmenden Betriebe hier schon sehr frühzeitig die Initiative zur Schulung ihrer jungen Mitarbeiter ergriffen haben.“

Informationen: Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, Projektbüro TOPAS Telefon: 0 56 31/95 35 182 und unter www.volldiezukunft.de (nh/rbe)

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