Gefahrgutbeförderung für Betriebe

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Geschult: Die Teilnehmer der Unterweisungen vor dem Korbacher

Die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg bot in Kooperation mit den Ordnungsbehördenbezirken Bad Arolsen, Korbach und Frankenberg Handwerkern, die an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind, spezielle Unterweisungen an.

Handwerker transportieren nach Auskunft des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl, zahlreiche Gefahrgüter: „Diese kommen in der alltäglichen Arbeit der Handwerker zur Genüge vor. Gase, Spraydosen oder brennbare Stoffe wie Farben, Lösemittel, Holzschutzmittel sowie giftige Materialien wie Desinfektionsmittel werden oft verwendet. Sogar ätzende Stoffe wie Salzsäure, Schwefelsäure, Ammoniak, Lötwasser und Dinge mit anderen Gefahreneigenschaften wie Epoxidharzklebstoff oder Unterbodenschutz kommen vor.“

Wenn Handwerker derartige Gefahrgüter zu oder von ihrer Baustelle befördern, dann müssen diese Personen laut Brühl eine Unterweisung gemäß der Gefahrgutverordnung für Straßen durchlaufen. Unter Anleitung der Referenten Heinrich Simshäuser, Thomas Huhn und Frank Merhof nahmen 120 Handwerker an den Unterweisungen teil.

Dabei wurden unter anderem rechtliche Grundlagen und gesetzliche Bestimmungen, Verantwortlichkeiten und Pflichten, Gefahrklassen und Kennzeichnungen, Fahrzeugausrüstungen, Notfallmaßnahmen und Ladungssicherungen behandelt.

Gerhard Brühl sagte abschließend zur Unterweisung: „Arbeitssicherheit ist ein hohes Gut in den Handwerksbetrieben. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter bestens geschult sind und auch den Umgang mit kritischen Materialien und Situationen meistern können.“ (nh/uli)

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