Mit Optimismus in die Zukunft

Fachkräftemangel und Landkreisfusion – vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen in Südniedersachsen waren das bei der Jahreshauptversammlung der Kreishandwerkerschaft die beherrschenden Themen.

Gleichwohl blickt Kreishandwerksmeisterin Katja Thiele-Hann gemeinsam mit ihren Kollegen aus den 24 Handwerksinnungen verhalten optimistisch in die Zukunft. Sie sieht keinen Anlass zur Resignation. „Es ist unserer vornehmlichste Aufgabe, selbst und aktiv dazu beizutragen, dass wir die bekannten Zukunftsszenarien, gerade in unserer Region, in unserem Sinne beeinflussen“.

Alle Anstrengungen seien zu unternehmen, die dringend benötigten Fachkräfte für die Mitgliedsbetriebe zu gewinnen, heißt es in einer Mitteilung. Die Innungen hätten dies erkannt und würden sich nun verstärkt um den erforderlichen Nachwuchs auch auf Berufsbildungstagen und Messen in der Region bewerben. „Das Handwerk wird auch in Zukunft ein unverzichtbarer Teil der lokalen beziehungsweise regionalen Wirtschaft bleiben, denn in vielfacher Hinsicht ist es faktisch nicht ersetzbar“, so Thiele-Hann. In über 130 handwerklichen Ausbildungsberufen gäbe es beste Zukunftsperspektiven für junge Menschen, die ein familiäres, soziales und sicheres berufliches Umfeld suchten.

Die Kreishandwerkerschaft und die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen wollen in Fort- und Weiterbildungsfragen stärker kooperieren und die Angebotspalette am Standort ausbauen. „In schwieriger werdenden Zeiten rücken alle näher zusammen“, erklärt der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Andreas Gliem. Es mache keinen Sinn, wenn sich Handwerksorganisationen gegenseitig Konkurrenz machten. Das ehemalige Haus des Handwerks in Münden hat laut Kreishandwerksmeisterin Thiele-Hann mittlerweile einen Käufer gefunden. (awe)

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