Von Kunst und Können

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So strahlen Kraftfahrzeugmechanikermeister, die vor 25 Jahren ihre Meisterprüfung bestanden haben. Vorn rechts Hermann Gebhardt aus Nentershausen. Es gratulierten Kurt Modenbach, Klaus Stöcker, Johannes Schwarz und Erwin Eckhardt (von rechts).

Der Althandwerkernachmittag in der Adventszeit ist eine schöne Tradition und wird von vielen Innungsmitgliedern mit Freude erwartet. Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker freute sich, so viele Kollegen gesund und wohlauf am 2. Advent im Bürgerhaus Hohe Luft begrüßen zu können.

Dekan Ulrich Brill folgte ebenfalls gern der Einladung und hob in seiner Ansprache zunächst die Verbindung zwischen Handwerk und Kirche hervor. „Was wären diese wunderbaren Gebäude ohne die Handwerkskunst?“ Passend zur Adventszeit wandte er sich der Gestalt des Weihnachtsmannes zu, die dem Christkind inzwischen den Rang abgelaufen hat. Durch den wachsenden Wohlstand und die zunehmende Vermarktung der Vorweihnachtszeit gingen die geistlichen Wurzeln zunehmend verloren, bedauerte der Dekan, der auch noch die Verknüpfung Weihnachtsmann und Nikolaus kundig erläuterte.

Fatale Novellierung

Nach diesen besinnlichen Worten, der gemeinsamen Kaffeetafel und dem Auftritt des Posaunenchores Asbach unter der Leitung von Carsten Kobsch, der mit schönen Weihnachts- und Winterliedern erfreute, stand der Höhepunkt des Nachmittags an. Auch in diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Meisterjubilare mit einer Ehrenurkunde geehrt.

Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn rief die Jubilare auf, die vor 25, 40, 50 und sogar 60 Jahren ihre Meisterprüfung bestanden haben. Zuvor erläuterte Johannes Schwarz, Vizepräsident der Handwerkskammer Kassel, die Bedeutung der Meisterprüfung und bezeichnete die Novellierung bestehender Gesetze als fatal. Der Meisterbrief sichere und garantiere den Schutz der Verbraucher, betonte er und freute sich, dass mit derlei Veranstaltungen und der Ehrung verdienter Meister öffentlichkeitswirksam auf die Bedeutung des Handwerks aufmerksam gemacht werde. (von Gudrun Schmidl)

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