Lehrlinge besuchten die Berufsweltmeisterschaft

Wo sich Zimmerer und Maurer messen

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Sie sah sich bei der „World Skills“ um: die Besuchergruppe aus dem Landkreis.

Eine Reisegruppe mit Handwerks-Lehrlingen des Frankenberger Lehrbauhofs hat die Berufsweltmeisterschaft „World Skills 2013“ in Leipzig besucht. Dort erhielten die jungen Handwerker Einblicke in die Welt der internationalen Leistungswettbewerbe der Berufsbilder.

An vier Tagen haben sich in Leipzig mehr als 1000 Teilnehmer aus 53 Ländern und Regionen in 46 verschiedenen Berufsdisziplinen gemessen. Insgesamt wurden an 178 Wettkämpfer Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen sowie an 344 Wettkämpfer Exzellenzmedaillen verliehen. Die Veranstalter zählten mehr 200 000 Besucher, darunter auch die Frankenberger Reisegruppe, die von Peter Wilhelm, Leiter des Lehrbauhofes, und Fachlehrer Oliver Salzmann, Hans-Viessmann-Schule, begleitet wurde. Die Reisegruppe bestand neben den Handwerks-Lehrlingen aus Fachoberschülern, Praktikanten und weiteren Auszubildenden.

Peter Wilhelm wertete den großen Zuschauerandrang als Beweis für die Qualität für das deutsche System der dualen Ausbildung: „Spannende und hochklassige Wettkämpfe können nur von Könnern ihres Fachs ausgetragen werden. Für die dafür notwendige fachliche Qualität sorgt das duale Ausbildungssystem.“

Von besonderem Interesse für die Gäste aus Nordhessen waren die Wettbewerbe in dem Bereich Haus- und Bautechnik. So wurden in Leipzig unter anderem Weltmeisterschaften der Fliesenleger, Maurer, Schreiner, Zimmerer, Anlagenmechaniker oder Straßenbauer ausgetragen.

Die WM der Berufe „World Skills“ findet alle zwei Jahre statt. Daran können junge Männer und Frauen bis 22 Jahre teilnehmen. Deutschland errang drei Bronze-, fünf Silber- und zwei Goldmedaillen. Die Goldmedaillen wurden im Wettkampf der Fliesenleger und bei den Stuckateuren gewonnen.

Wilhelm zog ein positives Fazit: „Durch Fahrten wie diese bringen wir Abwechslung in den Ausbildungs-Alltag. Bei einer solchen Großveranstaltung dann zu sehen, was mit dem eigenen Beruf möglich ist, steigert das Selbstbewusstsein des Nachwuchses ungemein.“ (nh/akl)

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