Ludwig führt die Innung

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Das Team an der Spitze: Die Vorstandsmitglieder der Zimmerer-Innung des Landkreises nach der Versammlung, links Gerhard Brühl.

Der Rengershäuser Zimmer-Meister Harald Ludwig wurde einstimmig in seinem Amt als Obermeister der Zimmerer-Innung Waldeck-Frankenberg bestätigt.

In seinem Bericht ging Ludwig auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein: „Die Zimmerer-Innung Waldeck-Frankenberg hat ein reges Verbandsleben gepflegt. Die Gesellenfreisprechungsfeier sowie der Festabend des Handwerks waren tolle Höhepunkte unseres Jahres. Die Zimmerer-Innung konnte sich jedoch erneut auch als Dienstleister für die zahlreichen Innungs-Betriebe anbieten.“

Vor allem im informativen Bereich sei den Innungs-Mitgliedern einiges geboten worden. Dies sei auch wichtig. Immerhin, so Ludwig weiter, wolle man den eigenen Mitgliedern schon einiges bieten. Daher habe man sich entschlossen, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung gleich zwei Fachvorträge anzubieten.

Es informierte Julia Oberlies vom bei der Kreishandwerkerschaft angesiedelten Projekt „Perspektive Berufsabschluss“ die Innungs-Mitglieder über ein Qualifizierungskonzept für ungelernte oder fachfremde Beschäftigte im Zimmerer-Handwerk. Ziel des Konzepts sei es, den Gesellenabschluss auch über externe Kammerprüfungen nachholen zu können.

Außerdem hielt Dr. Holger Schopbach vom Verband hessischer Zimmermeister einen Vortrag über „Neues aus der „alten“ DIN 1052“. Dr. Schopbach ging dabei vor allem auf Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauteilen ein. In der DIN 1052 sind unter anderem Bemessungsregeln für den Hochbau niedergelegt.

Obermeister Harald Ludwig betonte auch die Notwendigkeit intensiver Nachwuchs-Werbung: „Der vielzitierte Fachkräftemangel wird auch vor unserer Heimat nicht halt machen. Die Folgen wären dramatisch und würden große Auswirkungen auf Struktur und Beschaffenheit unserer mittelständischen Wirtschaft im Landkreis haben. Die Zimmerer-Innung Waldeck-Frankenberg wird die Nachwuchs-Werbung daher intensivieren. Denn das Zimmerer-Handwerk ist ein Beruf mit Zukunft. Wer traditionelles Handwerk mit Hightech-Wissen verbinden möchte, ist hier genau richtig.“

Hintergrund

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, Gerhard Brühl, dankte der Zimmerer-Innung für die aktive Verbandsarbeit: „Ich freue mich sehr über die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten der Innung. Aktive Innungen sind wichtig für das Wirken der Kreishandwerkerschaft als Dachverband der Waldeck-Frankenberger Handwerks-Innungen.“ (nh/uli)

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