15 Männer bestanden Gesellenprüfung zum Elektroniker – Simon Bernhard war Bester

Ein Berufsbild im Wandel

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Frische gebackene Elektroniker: An den Berufsschulen in Melsungen und Ziegenhain bestanden 15 junge Männer ihre Gesellenprüfung.

Die Ausbildung zum Elektroniker ist für 15 Lehrlinge mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Die schriftlich Prüfung absolvierten sie im Dezember. Nun folgte die dreitägige praktische Prüfung vor der Prüfungskommission der Kreishandwerkerschaft in den beruflichen Schulen Melsungen und Ziegenhain.

Innungsbester wurde Simon Bernhard, Firma „eab“, Schwalmstadt Ziegenhain.

Bundesweit einheitlich geregelt ist die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Elektroniker im Handwerk. Aufgeteilt ist sie in die Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik in der dualen Ausbildung.

Die Ausbildung in der Berufsschule findet auf Wunsch der Innung seit zwei Jahren im Blockunterricht statt. Weiterhin besuchen die Schüler überbetriebliche Wochenkurse in einem Berufsbildungszentrum. Da der Beruf des Elektronikers für Energie und Gebäudetechnik sich ständig wandelt, sind die Anforderungen an die Ausbildung hoch. Der Beruf erfordere umfangreiches Wissen in den technischen DIN- und VDE-Vorschriften.

Die Installation von Elektroanlagen gehöre in die Hände von Experten. Falsch installierte Anlagen bergen erhöhte Gefahren, die Brände verursachen oder gar Menschenleben in Gefahr bringen können, heißt es in einer Mitteilung der Innung.

Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik arbeiten in den Fachbereichen technische Gebäudeausrüstung, Gebäudeautomatisierung, Energiemanagement, Beleuchtungs- und Signalanlagen sowie regenerative Energien wie Fotovoltaik und Wärmepumpen. Sie arbeiten auch bei Herstellern von Elektrizitätsverteilungs- und Schalteinrichtungen oder Windenergieanlagen, an Flughäfen und in Krankenhäusern.

Während der Job-Fit-Messe am Mittwoch, 19. März, in der Berufsschule in Ziegenhain gibt es Informationen über diesen Beruf. (ras)

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