Maler- und Lackiererinnung zog Bilanz

Fachkräftemangel bereitet Sorgen

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Gratulation: Obermeister Matthias Pfeil (links) und sein Stellvertreter Ralph Krombach (Zweiter von rechts) mit Horst Wäscher (Mitte) und Tischlermeister Friedrich Behlen.

Volle Auftragsbücher konnten die Betriebe des Waldeck-Frankenberger Maler- und Lackierer-Handwerks nach Auskunft von Obermeister Matthias Pfeil im Jahr 2012 verzeichnen. Dies berichtete der Chef der Innung in der Jahreshauptversammlung.

Trotz auslaufender Konjunkturprogramme seien mehrere Großaufträge vorhanden gewesen, sodass es für manche Auftraggeber sogar schwierig geworden sei, Handwerker für ihre Projekte zu finden. Zugelegt habe auch der Privatkunden-Markt: „Das niedrige Zinsniveau und die Sorge vor Inflation haben viele Kunden dazu gebracht, ihre Immobilien energetisch zu sanieren oder zu renovieren.“ Pfeil geht davon aus, dass sich der positive Trend fortsetzt. Sorgen bereitet den Handwerkern der Fachkräftemangel. Die Mitglieder waren sich darin einig, dass die Attraktivität ihres Handwerks stärker in den Vordergrund gerückt werden müsse. Der sicherste Weg in die Zukunft der Maler- und Lackierer-Betriebe sei es, Fachkräfte selbst auszubilden. Derzeit befinden sich 90 angehende Maler, Fahrzeuglackierer sowie Bauten- und Objektbeschichter in Ausbildung. Obermeister Matthias Pfeil erklärte, dass dieser Wert noch gesteigert werden könne, wenn die Qualität der Bewerber besser werde.

Freude herrschte über die konstanten Mitgliedszahlen. Pfeil berichtete, dass die Innung mehr als 125 Mitglieder habe. Den Höhepunkt der Jahreshauptversammlung bildete die Verleihung des Goldenen Meisterbriefs an Horst Wäscher aus Bad Arolsen, der in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Meisterjubiläum feiert. Horst Wäscher begeht ein doppeltes Jubiläum, denn auch sein Unternehmen wurde vor fünfzig Jahren gegründet. Im Namen der Maler- und Lackierer-Innung Waldeck-Frankenberg gratulierten ihm Obermeister Matthias Pfeil und sein Stellvertreter Ralph Krombach. (nh/akl)

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