Meisterfeier der Kreishandwerkerschaft

„Das Triple vollendet“

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Meisterlicher Empfang: Zu Ehren der neuen Jungmeister, die ihre Meisterbriefe in der Ederberglandhalle in Empfang nahmen, war der rote Teppich ausgerollt. Hier mit (hinten von rechts) Kreistagsvorsitzender Iris Ruhwedel, stellvertretendem Kreishandwerksmeister Ullrich Mütze, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gerhard Brühl, Erstem Beigeordneten Jens Deutschendorf, Erstem Stadtrat Willi Naumann und Festredner Mark Weinmeister (kniend).

Würdiger Empfang für 29 neue Jungmeister: Mit einem ausgerollten roten Teppich als äußeres Zeichen der Wertschätzung ehrte die Kreishandwerkerschaft ihre frischgebackenen Meister 2013 bereits bei deren Ankunft vor der Frankenberger Ederberglandhalle.

Und auch bei der folgenden Meisterfeier drehte sich alles um die Jungmeister.

„Sie sind heute Abend mit Abstand die wichtigsten Gäste und der Mittelpunkt dieser Feier“, betonte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze, der neben den Familien und Freunden der Jungmeister auch zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßte.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Weiterbildung haben Sie gezeigt, was Sie können. Mehr noch: Sie haben bereits Unternehmergeist bewiesen“, lobte Mütze. Mit Ausbildung, Gesellenprüfung und Meisterbrief sei nun „das Triple des Handwerks“ vollendet.

Der Meisterbrief habe nicht an seiner Attraktivität verloren und heiße daher auch zu Recht „großer Befähigungsnachweis“. Die breit angelegte Vorbereitung auf die Prüfung schaffe zugleich eine solide Grundlage für eine unternehmerische Tätigkeit, hob der stellvertretende Kreishandwerksmeister hervor.

„Als ganz besonderen Höhepunkt“ der Laufbahn bezeichnete der Erste Stadtrat Willi Naumann die Überreichung der Meisterbriefe. Schließlich stehe der Begriff „Meister“ für jemanden, der aus seinem Gebiet „Höchstleistungen“ aufweisen könne. „Sie können also zu Recht stolz sein auf ihre Leistungen“.

Auch wenn der Meisterbrief nicht mehr in allen Zweigen des Handwerks für eine Betriebsgründung notwendig sei, bleibe er ein persönlicher Ausweis von handwerklicher Qualität und besonderer beruflicher Qualifikation. „Quasi ein Qualitäts- und Vertrauenssiegel für Produkte und Leistungen des Handwerks“, so Naumann.

„Ihnen stehen ab heute viele neue Türen offen“, rief der Erste Beigeordnete Jens Deutschendorf den neuen Jungmeistern zu. „Ihr Erfolg ist auch ein Erfolg für den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Bleiben Sie unser Region treu - hier werden Sie gebraucht.“

Die Ablegung der Meisterprüfung erfordere viel Disziplin und Selbstbewusstsein, betonte Staatssekretär Mark Weinmeister, der den Jungmeistern ihre Meisterbriefe überreichte.

Grundlage

„Der Meisterbrief ist die Grundlage dafür, dass man selbstständig einen Betrieb führen kann. Man muss arbeiten können. Aber man muss auch kalkulieren, auf Kundenwünsche eingehen und andere Menschen führen können“.

„Sie haben etwas geschafft, was nicht jeder schafft - deshalb werden Sie auch eine Verantwortung zu tragen haben, die nicht jeder hat“, schloss der Staatssekretär.

Als „heimliche Stars“ - so der stellvertretende Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze - nahmen die Musiker des Jugendsinfonieorchester der Edertalschule unter Leitung von Markus Wagener an der Meisterfeier teil und umrahmte die festliche Veranstaltung musikalisch. Das Orchester stehe, ebenso wie das Handwerk, für besondere Qualität, betonte Mütze.

Diese Jungmeister erhielten Meisterbrief

Folgende Jungmeister erhalten ihren Meisterbrief überreicht:

Maurer und Betonbauer-Handwerk: Heinrich Lückel (Edertal).

Elektrotechniker-Handwerk: Guido Kersting (Korbach), Daniel Schöneweiß (Frankenberg), Eugen Zielke (Frankenberg).

Fleischer-Handwerk: Vito Heiden (Waldeck).

Friseur-Handwerk: Clarissa Grün (Korbach), Maria Krasnikov (Bad Arolsen), Kristina Maar (Twistetal), Zohra Zarif (Bad Wildungen), Maria Suzanne Wissemann (Frankenberg).

Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk: Björn Neumeier (Bad Arolsen), Jochen Ulrich (Edertal).

Kfz-Techniker-Handwerk: Hans-Friedrich Hankel (Korbach), Oleg Hartwich (Haina), Carsten Merhof (Diemelsee), Oliver Nagel (Twistetal), Karsten Nolte (Volkmarsen), Stefan Ott (Bad Arolsen), Julian Schmidt (Korbach), Manuel Trachte (Willingen), Matthias Weinert (Waldeck), Firat Yavus (Bad Wildungen).

Maler- und Lackierer-Handwerk: Andreas Schlidt (Bad Wildungen), Rene-Christian Schmitz (Frankenberg), Fritz Spangenberg (Waldeck), Andre Zittlau (Volkmarsen).

Feinwerkmechaniker-Handwerk: Dennis Greisler (Lichtenfels), Steffen Heinemann (Vöhl).

Tischler-Handwerk: Andreas Viesehon (Volkmarsen). (nh)

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