Staunen über moderne Technik

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Handwerker und ihre Gäste: Schreinerausbilder aus Moldawien informierten sich über das Holzhandwerk bei der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg. Rechts deren Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn. Die Gruppe aus Moldawien will ihre Erfahrungen nun in der Heimat weitergeben.

Dass ein Kulturaustausch zwischen zwei Ländern auch ganz anders aussehen kann, hat die Kreishandwerkerschaft für den Kreis Hersfeld-Rotenburg unter Beweis gestellt.

Denn im Rahmen eines seit Dezember 2010 laufenden Projekts war nun eine Gruppe von Schreinerausbildern aus der Republik Moldau (Moldawien) zu Gast in Bad Hersfeld und erhielt einen Einblick in das deutsche Holzhandwerk.

Wettbewerb entschied

Dabei haben die durch einen Wettbewerb in Moldau ausgewählten Tischlerausbilder eine Schulung zum Thema „Arbeit mit Furnier“ durchlaufen und unterschiedliche Dinge hergestellt, wie einen hölzernen Ordner. „Zweck des Projekts ist es, dass die gesammelten Erfahrungen unserer Gäste später weitergegeben werden“, betonte der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dirk Bohn.

Im Rahmen dieses Projekts, das unter anderem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird, sollen auch die Bedingungen für die Handwerker in Moldau durch die Einrichtung und Ausstattung von Werkstätten verbessert werden. „In Moldau sind die Menschen maschinentechnisch auf dem Stand der 50er-Jahre, wodurch eine Gefahr für Leib und Leben besteht“, weiß Schreinermeister und Ausbilder Ralf Weibke. Und obwohl die Kommunikation zwischen ihm und den moldauischen Gästen überwiegend über Dolmetscher lief, zeigte er sich glücklich und erfreut über die Leistungen seiner Schüler.

Das Projekt, das sich auf die Verarbeitung von Holz und Metall beschränkt, soll auch zukünftig für einen regen Austausch sorgen. (Von Adrian Witt nh)

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