Auf dem Weg nach oben

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Groß war die Zahl der Gäste, die sich bei der Freisprechung der Jung-Gesellen die Ehre gaben: Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (von links), stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Alexandra Nieding, Bürgermeister Thomas Fehling, Bürgermeister Horst Groß, Oberstudiendirektor Falko Radewald, Oberstudiendirektor Wolfgang Haas, stellvertretender Handwerkskammerpräsident Johannes Schwarz, (verdeckt), HWK-Alt-Hauptgeschäftsführer Peter Göbel, Sparkassenvorstandsmitglied Gerhard Heß und Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn.

Man sah ihnen ihre Freude an. Die Freude darüber, dass sie ihr „Gesellenstück“ gemacht haben, und dass sie aus der Hand von Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker – und von Herzen beglückwünscht von ihren Meistern – den lange ersehnten Gesellenbrief in Empfang nehmen durften.

88 jungen Handwerkerinnen und Handwerkern der Sommergesellenprüfung wurde er am Samstagnachmittag als erster beruflicher Befähigungsnachweis auf der Lehrbaustelle der Kreishandwerkerschaft in Bebra ausgehändigt. Auch diesmal war die unmittelbar neben den Beruflichen Schulen gelegene Bildungseinrichtung wieder der Ort der Freisprechungsfeier, zu der Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn auch die Eltern und Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen hatte. Besonders herzlich begrüßte er den Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling, der –so Bohn scherzhaft – als erster Verwaltungschef der Kreisstadt den Weg zu der „im feindlichen Umland“ stattfindenden Feier gefunden habe.

Bei seiner Gratulation hob Bohn hervor, dass das Handwerk 150 verschiedene Ausbildungsberufe anbiete. In jeder Branche werde enormes Fachwissen verlangt und es treffe einfach nicht zu, wenn von manchen Leuten noch immer behauptet werde, eine Ausbildung im Handwerk sei etwas „für Dumme“. Nachdrücklich erklärte der Hauptgeschäftsführer: „Seien sie stolz auf ihren Beruf, denn die Zukunft wird zeigen, dass sie als gelernte Fachkraft gefragt sind und gutes Geld verdienen können.“

Für die Handwerkskammer Kassel sprach deren stellvertretender Präsident Johannes Schwarz. Er bezeichnete eine qualifizierte Ausbildung als unabdingbare Voraussetzung für berufliches Vorwärtskommen und darüber hinaus als erste Wegstrecke auf dem „Königsweg“ in die Selbstständigkeit. Nach wie vor sei das Handwerk der stabile Faktor, der die Wirtschaft am Laufen halte. „Bei uns gibt es keine prekären Einkommensverhältnisse, und ein Meisterbrief macht sich oftmals schneller bezahlt als ein Hochschulabschluss“, rief er den jungen Leuten zu.

Für den Landkreis gratulierte die Erste Kreisbeigeordnete, Elke Künholz. Die einer Tischlerfamilie entstammende Politikerin brach einmal mehr eine Lanze für das Handwerk und „outete“ sich als heftige Verfechterin des Meisterbriefes. Die Freigesprochenen forderte sie auf, sich jeder Veränderung zu stellen und lebenslang zu lernen.

Als Vertreter der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg war Vorstandsmitglied Gerhard Heß bei der Freisprechungsfeier anwesend. Natürlich nicht mit leeren Händen, denn auch diesmal zollte das größte heimische Geldinstitut den zehn besten Absolventen des Jahres mit einem Anerkennungsbetrag von jeweils 250 Euro Respekt. (zwa)

Freisprechungsfeier 2011.pdf

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