53 Auszubildende aus acht Handwerksinnungen freigesprochen

Der Nachwuchs ist frei

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Sie sind die Besten ihres Fachs: Björn Winkelbach, Bastian Wieditz, Dominik Wendel, Patrick Fern (von links). Nathalie Herwig wurde Landessiegerin im Leistungswettbewerb des Maler- und Lackierhandwerks.

Die Freisprechung ist für jeden Auszubildenden etwas Besonderes. Es ist der Abschluss der fordernden Lehrzeit und zugleich Beginn eines neues Lebensabschnittes.

Am Freitag wurden im Alten E-Werk in Eschwege 53 Auszubildende aus den verschiedenen Handwerksberufen, die ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden hatten, freigesprochen.

Vier junge Leute, der Fliesenleger Bastian Wieditz, der Elektroniker Björn Winkelbach, der Tischler Patrick Fern sowie der Schuhmacher Dominik Wendel, wurde ausgezeichnet, weil sie ihre Prüfungen mit besonders guten Leistungen abgelegt hatten. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Maler- und Lackiererin Nathalie Herwig, die den Titel Landessiegerin beim hessischen Leistungswettbewerb holte.

„Gut ausgebildete Frauen und Männer sind das Rückgrat des wirtschaftlichen Erfolgs unserer Gesellschaft und unseres Landes“, hatte Festredner Dr. Rainer Wallmann zuvor festgestellt.

Der Erste Kreisbeigeordnete versicherte den 53 freigesprochenen Gesellen, dass die Ausgangslage für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben in der Region nie zuvor so gut gewesen sei wie heute.

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Wirtschaftliche Daten würden ein durchweg positives Bild zeichnen, Fachkräfte seien gesucht und hätten beste Zukunftsaussichten. „Gerade im Handwerk gibt es hier sehr gute Ausgangsvoraussetzungen, sei es durch die Übernahme eines bestehenden Betriebs oder im Wege einer Neugründung“, sagte Wallmann.

Hier setzte auch der Vizepräsident der Handwerkskammer Hassel, Johannes Schwarz, an. 3200 Betriebe im Kammerbezirk würden einen Nachfolger suchen. Das sei für Handwerksgesellen eine große Chance.

In einer Handwerksausbildung sieht Kreishandwerksmeister Hubertus Erner allemal eine bessere Entscheidung als in einem Studium in überfüllten Hörsälen. Er sieht die Verhältnisse hier in einer Schieflage. Zu viele junge Menschen würden studieren, zu wenige eine Ausbildung absolvieren. (hs/salz)

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