Die neue Leichtigkeit

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Frisch, leicht und höchst individuell: „Short & Curvy“, „Rotkäppchen 2.14“, „Swing-Bob“ und „Long Shag“ – so lauten Beispiele für die aktuellen Trendfrisuren.

Konventionelle Schnitte und aufwändige Stylings waren gestern – die Trendlooks für den Sommer punkten mit ausgefeilten Cuts, die frisch, leicht und individuell anmuten. Virtuose Farbkompositionen setzen zudem aufregende Akzente.

Sommerzeit – kaum eine andere Jahreszeit gibt uns die Freiheit, derart mit Mode zu spielen, zu experimentieren und uns manchmal sogar neu zu erfinden. Das gilt gerade in der Frisurenmode.

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Denn genau dafür gibt es die neuen Looks aus der Kreativwerkstatt des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV). Geprägt ist die ZV-Trendkollektion Frühjahr/Sommer 2014 vor allem durch ausgefeilte Cuts, die trotz ihrer Komplexität sehr leicht und natürlich anmuten – und insgesamt „easy to handle“ sind. Die Haarfarben überzeugen durch ein grandioses Wechselspiel aus kalten und warmen Nuancen, die zu einem harmonischen Ganzen miteinander verschmelzen.

Damentrends:

Ob Mephisto-Cut, Long Shag oder Swing-Bob: Der Haarsommer wird vielfältig, bleibt dabei aber sehr feminin und sinnlich. Dafür sorgen volle Texturen, die aus sich heraus wirken und die Eigendynamik des Haars verstärken. Das wird mittels hochkomplexer Schnitttechniken er-reicht, die sich – je nach Haarlänge – an der geometrischen Formensprache des legendären Vidal Sassoon orientieren oder im gekonnten Wechselspiel aus konkaven und konvexen Formen gipfeln. Bei den Farben dominieren sehr helle und kühle Töne wie Platin-, Eis- oder Schwedenblond sowie glamourös schillernde Rottöne, die sich aus leicht blaustichigen Pigmenten und warmen Goldkupfer-Nuancen zusammensetzen. Fazit: Looks, die bei aller Raffinesse leicht und vollendet mühelos wirken.

Herrentrends:

Vormals eherne Coiffeur-Gesetze wie das „Ohren-Freischneiden“ oder die obligatorische Längenangleichung gelten vorerst nicht mehr. Männerköpfe punkten in dieser Saison mit vollen, wilden, mitunter sogar bewusst zerschnittenen Texturen. Hier herrscht allein die kreative Freiheit. Doch hinter dem charmanten Chaos steckt System: Schafft der Basiscut erst einmal eine saubere Grundstruktur, werden dann beim Personalisieren gezielt Längenunterschiede und kunstvolle Übergänge eingearbeitet. Dadurch entstehen extrem frische, unkonventionell anmutende Looks, die einen neuen Frisurenkanon einleiten. Individualität und Nonkonformismus sind die Gebote der Stunde – womit die aktuelle Männermode perfekt den Zeitgeist widerspiegelt. (nh)

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