Neujahrsempfang der Maler- und Lackierer Innung Hofgeismar-Wolfhagen

Handwerksbetriebe bleiben in der Familie

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Herzlichen Glückwunsch: Obermeister Holger Richter (rechts) und der stellvertretende Obermeister Peter Rettberg (links) gratulieren Jürgen Burghardt zum 40-jährigen Meisterjubiläum.

Ein aktives Innungsleben, das zeichnet die Maler - und Lackierer-Innung Hofgeismar-Wolfhagen ganz besonders aus. Und so trafen sich jetzt im Zierenberger „Kasseler Hof“ Mitglieder und deren Angehörige bereits zum achtzehnten Mal zum traditionellen Neujahrsempfang.

Obermeister Holger Richter und seine Vorstandskollegen konnten zudem zahlreiche Gäste begrüßen, darunter unter anderem Ehrenobermeister Georg Kühne und den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Erich Horbrügger sowie Kai Völker (Firma Brilux), Benjamin Kamusin (Firma Jordan) und Michael von Ahn (Firma Sto).

In seiner Begrüßungsrede ging Holger Richter noch einmal auf das zurückliegende Jahr ein und wagte eine Vorschau auf das „was uns in diesem Jahr bewegen wird“. Der Obermeister beschäftigte sich mit der jüngsten Konjunkturumfrage des hessischen Handwerks und bilanzierte: „Es ist falsch, zu glauben, die gute Konjunktur im Handwerk sei ein Selbstläufer. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen und kluge Entscheidungen seitens der verantwortlichen Politik. „Wir brauchen mehr private Investitionen etwa in der Energieeffizienz. Das wird nicht ohne weitere steuerliche Anreize gehen.“ Zudem müsse Schluss sein mit weiteren Belastungen für die Beschäftigung. „Das heißt: keine weitere Regulierung des Arbeitsmarktes, etwa bei der Zeitarbeit oder dem Werkvertragsrecht.“ Darüber hinaus wandte er sich gegen die Verhinderung der Fortführung von Handwerksbetrieben durch eine Änderung der Erbschaftssteuergesetze.

In Sachen Nachwuchsgewinnung ist das Malerhandwerk gemeinsam mit dem Landesinnungsverband schon seit Jahren aktiv: Die Aktionsgemeinschaft ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe steht für höchste Qualität in der beruflichen Ausbildung m Handwerk. Mit der Nachwuchskampagne „Farbige Zukunft“ haben die Maler angefangen, die „große Werbetrommel für unseren schönen Beruf zu schlagen.“

Im Anschluss an seine Rede begrüßte Obermeister Holger Richter noch einmal ganz besonders den Malermeister Jürgen Burghardt und dessen Gattin. Jürgen Burghardt erhielt Gratulationen und eine Urkunde für sein 40-jähriges Meisterjubiläum. Sein Betrieb in Wahlsburg-Vernawahlshausen besteht bereits seit 105 Jahren und mit Sohn Björn Burghardt steht schon die nächste Generation in den Startlöchern.

Den Generationenwechsel vollzogen hat man bereits in Breuna. Dort legte jetzt Friedhelm Döring, der den Malerbetrieb vor 41 Jahren von seinem Vater übernommen hatte, die  Verantwortung in die Hände seines Sohnes Marc Döring, der unter anderem neben der Mitarbeit im elterlichen Betrieb seit 13 Jahren als Ausbilder im BBZ tätig ist.

Die Grüße der Kreishandwerkerschaft Kassel überbrachte der Geschäftsführer Erich Horbrügger und informierte die Anwesenden über die Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft, insbesondere über das Projekt Hans im Glück, das im Vorfeld des Hessentages in den Kreishandwerkerschaften gespielt werden soll, beginnend am 30. April in Bensheim und pünktlich zum 29. Mai in Hofgeismar. Damit wird zum einen eine Brücke geschlagen vom Hessentag 2014 zum Hessentag 2015 und zum Anderen das Handwerk durch eine besondere Weise durch Richard Betz dargestellt. Die Anwesenden bat er um Unterstützung bei den Aktivitäten des Handwerks auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft (liegt direkt an der Hessentagsstraße).

Auf die Bau- und Immobilienmesse Kassel am 21. und 22. Februar im Kongress-Palais Kassel wies er besonders hin und forderte die Anwesenden auf, sich auch hier besonders einzubringen. (nh)

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